KURZ GEANTWORTET

Milchsäure für die Haut ist eine Alpha-Hydroxysäure (AHA), die in Kosmetik eingesetzt wird und in der Dermatologie als oberflächliches Peeling dient. [1, 2] In kleinen, älteren Studien verringerten Lotionen und Cremes mit 5 bis 12 % trockene Haut und verbesserten lichtgeschädigte Gesichtshaut in bescheidenem Maß. [3, 4] Reizung und Sonnenempfindlichkeit sind die bekannten Grenzen dieser Stoffklasse. [1, 5]

In diesem Artikel
  1. Was ist Milchsäure in der Kosmetik?
  2. Was bringt Milchsäure für die Haut?
  3. Wie wendest du Milchsäure in der Hautpflege an?
  4. Was ist im Verlauf zu erwarten?
  5. Macht Milchsäure lichtempfindlich?
  6. Womit lässt sich Milchsäure kombinieren?
  7. Wer sollte vorsichtig sein?
  8. Worauf kommt es bei Auswahl und Lagerung an?
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Was ist Milchsäure in der Kosmetik?

Milchsäure gehört mit Glycolsäure zu den meistgenutzten Alpha-Hydroxysäuren (AHA). Sie steckt in kosmetischen Formeln und wird in der Dermatologie als oberflächliches Peelingmittel verwendet. [1, 2] Dieser Ratgeber behandelt nur Milchsäure auf der Haut; Milchsäure in Muskeln, Blut oder Lebensmitteln ist ein anderes Thema.

Übersichtsarbeiten beschreiben für die AHA-Klasse Einsatzgebiete von der Hautfeuchtigkeit bis zur Akne und meinen damit vor allem Glycolsäure. [7] Sie halten auch fest, dass das Vehikel, also die Grundlage der Formel, zum Ergebnis beiträgt. [8] Die Glycolsäure selbst beschreibt der Glycolsäure-Ratgeber.

L-Milchsäure oder D-Milchsäure – welche Form zählt?

Milchsäure kommt in zwei spiegelbildlichen Formen vor, L und D. In einer kleinen Studie von 1996, die Labor- und kurze Hauttests verband, erhöhte eine Lotion mit L-Milchsäure die Ceramide (Lipide) der Hornschicht um 48 %, eine D,L-Mischung um 25 %; die D-Form blieb ohne Wirkung. [9] Die Zusammenfassung nennt weder Teilnehmerzahl noch Konzentration oder pH-Wert.

Milchsäure oder Glycolsäure?

Nur eine Studie verglich beide Säuren unter Bedingungen für zu Hause. 74 Frauen zwischen 40 und 70 mit lichtgeschädigter Gesichtshaut trugen 22 Wochen lang zweimal täglich eine Creme mit 8 % Glycolsäure, 8 % L-Milchsäure oder das Vehikel ohne Wirkstoff auf. Mindestens eine Stufe Besserung im Gesicht zeigten 76 % mit Glycolsäure, 71 % mit Milchsäure und 40 % mit dem Vehikel. Am Unterarm war nur Glycolsäure dem Vehikel überlegen. [4]

„Milchsäure ist sanfter“ ist eine verbreitete Annahme; für Produkte zu Hause hat sie keine Studie in unseren Quellen geprüft. Bei ärztlichen Peelings traten Nebenwirkungen am häufigsten mit 20 % Glycolsäure auf, verglichen mit 15 % Milchsäure; dieses Praxisergebnis lässt sich nicht auf Cremes übertragen. [10]

Was bringt Milchsäure für die Haut?

Die Studien zur Milchsäure-Wirkung auf der Haut sind wenige, klein und stammen meist aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Am besten belegt sind weniger Trockenheit und eine glattere Struktur lichtgeschädigter Haut; zu Pigmentflecken und unreiner Haut gibt es keine Studie mit einem Milchsäure-Produkt für zu Hause. Aussagen wie „repariert die Barriere“ oder „glättet Falten“ gehen über diese Daten hinaus.

Feuchtigkeit und Hautbarriere

In einer doppelblinden Studie trugen 60 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer trockener Haut 21 Tage lang eine neutralisierte Lotion mit 12 % Lactat, eine Lotion mit 5 % Milchsäure oder eine lactatfreie Pflegelotion auf die Beine auf. Alle drei senkten den Trockenheitswert deutlich; 1 bis 2 Wochen nach dem Absetzen hielt die 12-%-Lactat-Lotion die Trockenheit besser zurück als die beiden anderen. [3] Die Studie stammt von 1983, lief an den Beinen und betraf krankhaft trockene Haut.

Dieselbe Studie von 1996 zeigte nach L- und D,L-Milchsäure eine deutlich bessere Barrierefunktion und mehr Widerstand gegen Trockenheit in einem Reiztest mit Natriumlaurylsulfat (SLS, ein schäumendes Tensid); die D-Form nicht. [9] Eine Übersicht zur Hautbarriere hält allgemein fest, dass saure Feuchtigkeitspflege die Ceramidbildung unterstützen kann; das gilt nicht speziell für Milchsäure. [11] Mehr im Ratgeber zur Hautbarriere.

Lichtschäden und feine Linien

In der 22-Wochen-Studie brachte die 8-%-Milchsäure-Creme nach Worten der Autoren einen bescheidenen Nutzen bei einigen Zeichen der Lichtschädigung im Gesicht; beide Cremes wurden gut vertragen. [4] Die Studie lief an einem Zentrum, nur mit Frauen und mit einer einzigen Formel.

In einer weiteren Studie trugen die Teilnehmenden 3 Monate lang zweimal täglich 5 % oder 12 % Milchsäure auf. Mit 12 % nahmen Festigkeit und Dicke von Epidermis und Dermis zu, und Glätte sowie das Bild von Linien und Fältchen besserten sich klinisch; mit 5 % änderte sich die Dermis nicht, ähnliche klinische und epidermale Veränderungen wurden aber festgehalten. [12] Teilnehmerzahl, Körperstelle und Placebogruppe nennt die Zusammenfassung nicht klar.

Eine Pilotstudie am Unterarm mit 25-prozentigen AHA-Lotionen (Glycol-, Milch- oder Zitronensäure) fand rund 25 % mehr Hautdicke; die Säuren wurden gemeinsam ausgewertet, und 25 % liegen über der kosmetischen Obergrenze. [13] Mehr im Ratgeber zu Falten.

Pigmentflecken und ungleichmäßiger Teint

Eine systematische Übersicht von 47 Studien zu Flecken nach Entzündungen, etwa nach Pickeln, zählt Hydroxysäuren als Klasse zu den Wirkstoffen mit hochwertigen Studien; ein Ergebnis speziell zu Milchsäure gibt sie nicht, und fast jede Studie empfahl Sonnenschutz mit LSF 30 oder höher. [14] Ein ärztliches Peeling mit 15 % Milchsäure erreichte bei 56,67 % der Patienten mit anlagebedingten dunklen Augenringen mehr als 50 % Besserung; eine Placebogruppe gab es nicht. [10] Ein Milchsäure-Produkt für zu Hause wurde bei Flecken nicht untersucht. Mehr im Ratgeber zu Pigmentflecken.

Unreine Haut

Die Daten zu unreiner Haut stammen aus zwei kleinen Studien ohne Kontrollgruppe mit Formeln aus mehreren Wirkstoffen. 50 Japanerinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne nutzten 8 Wochen lang ein Serum mit 2 % Niacinamid, 1 % Milchsäure und 0,2 % Salicylsäure; bei den 46 ausgewerteten Frauen sanken die entzündlichen Läsionen gegenüber dem Ausgangswert. [15] Bei 27 Frauen senkte ein Serum mit 10,4 % L-Milchsäure, 2 % Salicylsäure und einem Retinoid-Abkömmling die Läsionen bis Woche 4 deutlich. [16] In beiden Fällen lässt sich die Wirkung nicht der Milchsäure zuschreiben. Akne ist eine Hauterkrankung und gehört in eine dermatologische Praxis; mehr im Ratgeber zu Pickeln.

Wie wendest du Milchsäure in der Hautpflege an?

In der Praxis kommt ein Milchsäure-Produkt nach der Reinigung dünn auf die trockene Haut, zu Beginn an zwei bis drei Abenden pro Woche; verträgt die Haut es, kannst du die Häufigkeit steigern. In den Studien wurde zweimal täglich aufgetragen; das ist eine Studienangabe, keine Empfehlung. [4, 12] Da die wirksamsten Konzentrationen mit den wenigsten Nebenwirkungen nicht feststehen, ist mehr nicht automatisch besser. [2]

  1. Erst an einer kleinen Stelle testen. Ein paar Abende am Kieferrand.
  2. Mit einer Säure beginnen. Kein zweites Peeling-Produkt dazunehmen.
  3. Mit Feuchtigkeitspflege abschließen. Siehe Ratgeber zur Feuchtigkeitscreme.
  4. Morgens Sonnenschutz. Siehe Abschnitt Lichtempfindlichkeit.

Creme, Serum oder Lotion?

Eine Studie, die Produkttypen vergleicht, gibt es in unseren Quellen nicht; die Studien nutzten Cremes und Lotionen, keine Seren. In der Praxis sind Seren leichter und fürs Gesicht, Lotionen für den Körper, Cremes für trockenere Haut. Entscheidender als die Form ist die angegebene Konzentration.

Wie viel Prozent wurden untersucht?

Als Studienangabe: 5 % und 12 % Milchsäure über 3 Monate, [12] 8 % L-Milchsäure über 22 Wochen [4] sowie neutralisiertes 12-%-Lactat neben 5 % Milchsäure über 21 Tage. [3] Das 12-%-Lactat ist eine neutralisierte Formel und nicht eins zu eins mit der Säureform vergleichbar. Das Expertengremium des Cosmetic Ingredient Review (CIR) nannte 10 % als höchste sichere AHA-Konzentration in Kosmetik. [5] Einen pH-Wert speziell für Milchsäure nennen unsere Quellen nicht; Übersichten berichten nur, dass Leitlinien bestimmte Konzentrationen und pH-Werte gegen Reizung empfehlen. [2]

Morgens oder abends, und wie oft?

In der Praxis ist die abendliche Anwendung üblich; tagsüber macht sie Sonnenschutz noch wichtiger. Zwei- bis dreimal pro Woche ist ein vernünftiger Start; bei Brennen oder Schuppung die Häufigkeit senken.

Milchsäure-Peeling: zu Hause oder in der Praxis?

In der Praxis. Ein Milchsäure-Peeling ist ein oberflächliches chemisches Peeling, bei dem die Ärztin oder der Arzt Säure, Konzentration und Häufigkeit nach Zieltiefe und Hautzustand wählt. [17] In der Praxisstudie oben wurde 15 % Milchsäure alle 3 Wochen aufgetragen. [10] Ein hochprozentiges Peeling oder DIY-Rezept für zu Hause empfehlen wir nicht und nennen dafür weder Prozentzahlen noch Einwirkzeiten. Das Verfahren erklärt der Ratgeber zum chemischen Peeling.

Was ist im Verlauf zu erwarten?

Leichtes Brennen oder Kribbeln in den ersten Tagen ist häufig. Weil bei AHA-Produkten Schwellung, Brennen und Juckreiz beschrieben sind, setz das Produkt ab, wenn diese Zeichen zunehmen statt abzuklingen. [1] In der 22-Wochen-Studie wurden die Cremes gut vertragen; eine Teilnehmerin schied wegen Reizung aus. [4] Die Zeiträume unten sind Studienangaben, kein persönlicher Fahrplan.

ZeitraumWas die Studie maßGrenze
21 TageNiedrigerer Trockenheitswert [3]Beine, Patienten mit trockener Haut
3 MonateGlattere Haut, weichere Linien mit 12 % [12]Keine Teilnehmerzahl
22 WochenMindestens eine Stufe Besserung der Lichtschäden (71 %) [4]Nur Frauen, eine Formel

Ein glatteres Hautgefühl kann in Wochen kommen; ein verändertes Bild feiner Linien braucht Monate. Schälen, anhaltende Rötung oder Brennen sind keine Gewöhnungsphase: Produkt absetzen und, wenn es nicht abklingt, eine dermatologische Praxis aufsuchen.

Macht Milchsäure lichtempfindlich?

Für Milchsäure selbst wurde das nicht gemessen; innerhalb der AHA-Klasse ist es für Glycolsäure gezeigt. Als 29 hellhäutige Freiwillige 4 Wochen lang 10 % Glycolsäure auf den Rücken auftrugen, stieg die Empfindlichkeit gegenüber UV-Licht: Sonnenbrandzellen nahmen zu, die kleinste rötende UV-Dosis sank. Eine Woche nach dem Absetzen war der Unterschied verschwunden. [18]

Einige Behörden, darunter die FDA, haben einen Sonnenbrand-Warnhinweis für AHA-Kosmetik empfohlen. [5] Ob AHA Lichtschäden insgesamt verstärken oder verringern, nennt eine Übersicht unklar. [1] Praktischer Rat: jeden Morgen Breitband-Sonnenschutz, tagsüber erneuern; zur Auswahl der Sonnenschutz-Ratgeber.

Womit lässt sich Milchsäure kombinieren?

Die Studien, die Milchsäure mit anderen Wirkstoffen kombinierten, prüften eine einzige Formel, nicht zwei übereinander aufgetragene Produkte. [15, 16] Die Tabelle ist praktische Orientierung, keine geprüfte Liste. Urea, ein häufiger Partner in Body Lotions, hat einen eigenen Ratgeber.

WirkstoffPraktischer Umgang
Feuchtigkeitspflege, HyaluronsäureNach dem Säureschritt; gleicht Trockenheit aus
SalicylsäureIn einer Formel untersucht; zwei Produkte übereinander können reizen
RetinolIm Wechsel; Details unter Retinol mit AHA/BHA kombinieren
Vitamin CIn der Praxis morgens Vitamin C, abends die Säure

Wer sollte vorsichtig sein?

AHA-Produkte verlangen Vorsicht, weil Schwellung, Brennen und Juckreiz beschrieben sind [1] und die Konzentrationen mit den wenigsten Nebenwirkungen noch nicht feststehen. [2] Bei gestörter oder schälender Barriere, frischer Behandlung in der Praxis sowie aktiver Neurodermitis oder Rosazea gehört zuerst eine dermatologische Einschätzung dazu.

Empfindliche Haut

Eine Studie mit Milchsäure bei Menschen mit ausdrücklich empfindlicher Haut gibt es in unseren Quellen nicht, und die Annahme „sanftere Säure“ ist kein gemessener Befund. Brennen und Juckreiz sind bei AHA-Produkten beschrieben; empfindliche Haut bemerkt sie eher. [1] Praktisch: niedrige Konzentration, Test an kleiner Stelle, anfangs einmal pro Woche; bleiben Brennen oder Rötung, lass es weg.

Schwangerschaft und Stillzeit

Zu Milchsäure-Produkten für zu Hause in Schwangerschaft oder Stillzeit gibt es keine Studie in unseren Quellen. Eine klinische Übersicht hält fest, dass die meisten Hautpflegeprodukte örtlich wirken und kaum in den Körper gelangen, mit einigen Ausnahmen. [6] Eine Übersicht zu kosmetischen Eingriffen fand keine kontrollierten Studien und stufte ärztliche Glycol- und Milchsäure-Peelings auf Basis von Fallberichten als vertretbar ein, forderte aber bessere Daten; das ist Praxiskontext und nicht auf Cremes übertragbar. [19] Diese Seite nennt Milchsäure in der Schwangerschaft nicht „sicher“: Besprich dein Produkt ärztlich; mehr im Ratgeber zur Hautpflege in der Schwangerschaft.

Worauf kommt es bei Auswahl und Lagerung an?

Erstes Kriterium: eine klar angegebene Konzentration. Unter 50 AHA-Produkten eines großen Onlinehändlers reichten die Konzentrationen von 2,5 bis 70 %; 19 Produkte lagen über dem empfohlenen Wert, 12 nannten gar keine Konzentration, und ein Sonnenbrand-Hinweis fand sich nur auf 16 der 50 Produktseiten. [5]

Meide Produkte, die die Konzentration verschweigen oder weit über 10 % liegen; lagere die Packung geschlossen, kühl und lichtgeschützt und achte auf das Haltbarkeitsdatum.

Häufige Fragen

Ist Milchsäure gut für die Haut?

Für trockene und lichtgeschädigte Haut zeigen kleine, ältere Studien einen bescheidenen Nutzen; für alle Hauttypen ist das nicht belegt. Eine 8-%-Creme besserte lichtgeschädigte Gesichtshaut in 22 Wochen bescheiden und wurde gut vertragen. [4] L-Milchsäure verbesserte Barrierefunktion und Widerstand gegen Trockenheit in einem kurzen Reiztest. [9]

Hilft Milchsäure gegen Falten?

Teilweise: Studien zeigen ein glatteres Hautbild und weichere Linien, keine entfernten Falten. In der 22-Wochen-Studie besserten sich mit 8 % Milchsäure einige Zeichen der Lichtschädigung bescheiden. [4] Mit 12 % über 3 Monate nahmen Glätte und das Bild von Linien zu, mit mehr Festigkeit in Epidermis und Dermis; die Teilnehmerzahl fehlt. [12]

Wofür ist eine Body Lotion mit Milchsäure gut?

Für trockene Körperhaut; die einzige Studie dazu ist alt und lief an den Beinen. Bei 60 Patienten senkte eine 12-%-Lactat-Lotion in 21 Tagen die Trockenheit und hielt sie nach dem Absetzen besser zurück als eine lactatfreie Lotion. [3] In der Praxis kommt sie nach dem Duschen auf die noch feuchte, nicht auf rissige Haut.

Quellen

  1. Tang SC, Yang JH. Dual Effects of Alpha-Hydroxy Acids on the Skin. Molecules. 2018;23(4). PubMed · DOI
  2. Almeman AA. Evaluating the Efficacy and Safety of Alpha-Hydroxy Acids in Dermatological Practice: A Comprehensive Clinical and Legal Review. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2024;17:1661-1685. PubMed · DOI
  3. Dahl MV, Dahl AC. 12% lactate lotion for the treatment of xerosis. A double-blind clinical evaluation. Arch Dermatol. 1983;119(1):27-30. PubMed
  4. Stiller MJ, Bartolone J, Stern R, et al. Topical 8% glycolic acid and 8% L-lactic acid creams for the treatment of photodamaged skin. A double-blind vehicle-controlled clinical trial. Arch Dermatol. 1996;132(6):631-636. PubMed
  5. Krstonošić V, Ćirin D. Are cosmetics based on alpha hydroxy acids safe to use when purchased over the internet? Toxicol Ind Health. 2022;38(12):835-838. PubMed · DOI
  6. Bozzo P, Chua-Gocheco A, Einarson A. Safety of skin care products during pregnancy. Can Fam Physician. 2011;57(6):665-667. PubMed
  7. Babilas P, Knie U, Abels C. Cosmetic and dermatologic use of alpha hydroxy acids. J Dtsch Dermatol Ges. 2012;10(7):488-491. PubMed · DOI
  8. Kornhauser A, Coelho SG, Hearing VJ. Applications of hydroxy acids: classification, mechanisms, and photoactivity. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2010;3:135-142. PubMed · DOI
  9. Rawlings AV, Davies A, Carlomusto M, et al. Effect of lactic acid isomers on keratinocyte ceramide synthesis, stratum corneum lipid levels and stratum corneum barrier function. Arch Dermatol Res. 1996;288(7):383-390. PubMed · DOI
  10. Dayal S, Sahu P, Jain VK, Khetri S. Clinical efficacy and safety of 20% glycolic peel, 15% lactic peel, and topical 20% vitamin C in constitutional type of periorbital melanosis: a comparative study. J Cosmet Dermatol. 2016;15(4):367-373. PubMed · DOI
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  12. Smith WP. Epidermal and dermal effects of topical lactic acid. J Am Acad Dermatol. 1996;35(3 Pt 1):388-391. PubMed · DOI
  13. Ditre CM, Griffin TD, Murphy GF, et al. Effects of alpha-hydroxy acids on photoaged skin: a pilot clinical, histologic, and ultrastructural study. J Am Acad Dermatol. 1996;34(2 Pt 1):187-195. PubMed · DOI
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  17. Fischer TC, Perosino E, Poli F, Viera MS, Dreno B, Cosmetic Dermatology European Expert Group. Chemical peels in aesthetic dermatology: an update 2009. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2010;24(3):281-292. PubMed · DOI
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