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Was ist Retinol? Retinol gehört zur Vitamin-A-Familie (Retinoide) und wird vermutlich erst in der Haut in Retinsäure umgewandelt [1]. In kontrollierten Studien verbesserte es das Erscheinungsbild von feinen Linien, Falten und Pigmentflecken [2, 3]. Du startest abends mit niedriger Konzentration und wenigen Anwendungen und steigerst langsam; morgens gehört Sonnenschutz dazu. In der Schwangerschaft wird davon abgeraten.

In diesem Artikel
  1. Was ist Retinol?
  2. Wie wirkt Retinol auf der Haut?
  3. Wie wendest du Retinol an?
  4. Was passiert in den ersten Wochen mit Retinol?
  5. Mit welchen Wirkstoffen kannst du Retinol kombinieren?
  6. Wer sollte auf Retinol verzichten?
  7. Worauf achtest du bei Produktwahl und Aufbewahrung?
  8. Häufige Fragen
  9. Quellen

Was ist Retinol?

Retinol ist das kosmetisch eingesetzte Mitglied der Retinoide, der von Vitamin A abgeleiteten Wirkstofffamilie. Es ist eine Vorstufe der Retinsäure und wirkt vermutlich erst, wenn die Haut es umwandelt [1]; Retinsäure wiederum ist das verschreibungspflichtige Tretinoin. Retinylester, Retinol und Retinal gehen in der Haut kontrolliert in Retinsäure über [8, 9].

RetinoidWas bekannt ist
Retinylester (Retinylpalmitat, Retinylpropionat)In Kosmetik verwendete Vorstufen der Retinsäure [5, 8, 10]
RetinolReizt deutlich weniger als Retinsäure [6]. Unter viertägigem Okklusivverband bei 10 Freiwilligen löste Retinol bis 1,6 % nur eine Rötung im Spurenbereich aus; 0,025 % Retinsäure steigerte sie um das 3,7-Fache [11]
Retinal (Retinaldehyd)Reizt wie Retinol deutlich weniger [6]
Tretinoin (Retinsäure)Verschreibungspflichtig; stärkstes und am besten untersuchtes Retinoid, reizt spürbar [6]

Verbreitet gilt Retinol als etwa zehnmal schwächer als Tretinoin. In einer herstellernahen Zwölf-Wochen-Studie mit einer reizmindernden Spezialrezeptur trugen die Teilnehmenden auf eine Gesichtshälfte Retinol auf, auf die andere Tretinoin in einem Zehntel der Konzentration; bei den 65 Personen, die abschlossen, verbesserten sich beide Seiten deutlich, ohne signifikanten Unterschied [12].

Schema: Retinol wird in der Haut über Retinal in Retinsäure, die aktive Form, umgewandelt

Wie wirkt Retinol auf der Haut?

Kontrollierte Studien stützen Retinol vor allem in zwei Bereichen: bei feinen Linien und Falten sowie bei Pigmentflecken und unebenem Teint [2]. Die meisten sind klein, einige herstellernah. In Hautproben zeigten sich zusätzlich Veränderungen rund um Kollagen [1]. Für Pickel ist die Datenlage dünn.

Feine Linien und Falten

Eine Netzwerk-Meta-Analyse aus 23 randomisierten kontrollierten Studien mit 3.905 Teilnehmenden kommt zu dem Ergebnis, dass Retinol feine Fältchen ebenso signifikant verbessert wie Tretinoin und Isotretinoin. Die Autorinnen und Autoren nennen begrenzte ethnische Vielfalt, mögliche kommerzielle Interessen und unterschiedliche Bewertungsmethoden als Grenzen [2].

StudieErgebnis
0,4 % Retinol; Haut am Arm, 36 Personen, Durchschnittsalter 87, 24 Wochen [13]Signifikante Verbesserung feiner Fältchen gegenüber Placebo
0,1 % stabilisiertes Retinol; ganzes Gesicht, 62 Personen, 52 Wochen [3]Zu jedem Messzeitpunkt signifikant besser als die Grundlage; 44 % Verbesserung bei feinen Linien am Augenwinkel
0,1 % Retinol; 48 Personen, 9 Monate, placebokontrolliert [14]Verbesserung bei Fältchen unter den Augen, feinen Linien und Ebenmäßigkeit; keine nennenswerten Nebenwirkungen

Die erste Studie lief an der Armhaut sehr alter Menschen; die beiden anderen waren herstellernah und prüften je eine einzige Rezeptur.

Pigmentflecken und unebener Teint

In der einjährigen Studie mit 0,1 % Retinol besserte sich die fleckige Pigmentierung um 84 % [3]; in der Netzwerk-Meta-Analyse standen bei Hyperpigmentierung Tretinoin und Retinol im Vordergrund [2]. In einer Studie ohne Placeboseite verglichen 37 Personen 0,3 % und 0,5 % Retinol; auf beiden Seiten gingen Flecken, Unebenheiten und Fältchen zurück [15].

In einer Übersichtsarbeit mit 47 Studien zu Verfärbungen nach Entzündungen (auch nach Pickeln) waren Retinoide, Hydroxysäuren und Breitband-Sonnenschutz die am besten belegten Optionen; auch Niacinamid gehörte zu den Wirkstoffen mit hochwertigen Studien. Die Übersicht betrachtet Retinoide als Gruppe, die Messmethoden unterschieden sich [16].

Hautstruktur und Kollagen

In einer kleinen Studie mit Hautproben erhöhten Retinol und Retinsäure in vier Wochen die Dicke der Epidermis und die Werte von Kollagen Typ I und III; Retinol wirkte in dieselbe Richtung, meist schwächer. Nach zwölf Wochen nahmen die Falten im Gesicht signifikant ab; ob es eine Placebogruppe gab, geht aus der Zusammenfassung nicht hervor [1]. An der Armhaut wurden Glykosaminoglykane und Prokollagen I nur bei sechs beziehungsweise vier Personen gemessen [13].

Hilft Retinol bei Pickeln?

Speziell für Retinol ist die Datenlage begrenzt. Eine Übersichtsarbeit von 2009 hält fest, dass Leitlinien topische Retinoide in der Aknetherapie stützen [17] — dabei geht es aber überwiegend um verschreibungspflichtige Wirkstoffe. Akne ist eine Hauterkrankung: Lass Pickel dermatologisch abklären.

Wie wendest du Retinol an?

Trage Retinol abends auf die gereinigte, trockene Haut auf; eine erbsengroße Menge genügt. Beginne mit niedriger Konzentration und wenigen Anwendungen pro Woche und steigere beides langsam [4, 15]. Danach folgt die Feuchtigkeitspflege; morgens lässt du den Sonnenschutz nicht weg [18]. Für Serum, Creme und Lotion gelten dieselben Schritte:

  1. Abends das Gesicht reinigen und abtrocknen.
  2. Eine erbsengroße Menge Retinol dünn verteilen.
  3. Feuchtigkeitspflege auftragen.
  4. Am Morgen Sonnenschutz verwenden.

Wird Retinol abends angewendet?

Ja. Retinoide sind chemisch instabil und empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff und Wärme [19]; in einer Laborstudie fiel der Abbau durch Licht stärker aus als der durch Wärme [20]. Eine Studie zur Lichtempfindlichkeit der Haut liegt in unseren Quellen nicht vor; tagsüber bleibt Sonnenschutz trotzdem Pflicht — in den Studien zu Verfärbungen nach Entzündungen wurde fast durchgehend LSF 30 oder höher empfohlen [16].

Wie oft pro Woche wendest du Retinol an?

Starte mit zwei bis drei Abenden pro Woche: Bleibt die Haut ruhig, gehst du auf jeden zweiten und später auf jeden Abend; bei Reizungen einen Schritt zurück. In den Studien reichte die Häufigkeit von höchstens drei Anwendungen pro Woche [13] bis einmal täglich [15, 21]. Eine Studie, die Einstiegspläne vergleicht, fehlt.

Vor oder nach der Feuchtigkeitspflege?

Eine Studie dazu gibt es nicht. Meist kommt zuerst Retinol, danach die Feuchtigkeitspflege; bei trockener Haut kannst du die Sandwich-Methode probieren: Pflege, Retinol, noch einmal Pflege. In der Gruppe, die Retinol mit einer Pflege verwendete, verbesserte sich die Trockenheit deutlich [4]; bei Tretinoin erleichterte eine barrierestärkende Pflege mit Niacinamid, Panthenol und Tocopherylacetat die Eingewöhnung [22].

Wie viel Prozent Retinol sind sinnvoll?

Eine für alle passende Konzentration gibt es nicht; starte niedrig und steigere langsam.

KonzentrationWas die Studien zeigten
0,1 %Nach 52 Wochen signifikant besser als die Grundlage [3]; nach 9 Monaten Verbesserung bei Fältchen und Teint, ohne nennenswerte Nebenwirkungen [14]
0,3 % und 0,5 %Auf beiden Seiten gingen Flecken und Fältchen zurück; bei 0,5 % traten Reizungen häufiger und stärker auf [15]
0,25 %, 0,5 %, 1 %Mit speziellen Rezepturen ähnlich wirksam wie Tretinoin [4, 12]; in der einen Studie über zwölf Wochen stufenweise erhöht

Die EU-Verordnung 2024/996 begrenzt Retinol, Retinylacetat und Retinylpalmitat auf 0,05 % in Körperlotionen und 0,3 % Retinol-Äquivalent in allen übrigen Produkten, Gesichtsprodukte eingeschlossen [5]. Die in Studien verwendeten Rezepturen mit 0,4 % bis 1 % liegen darüber.

Darfst du Retinol um die Augen anwenden?

Mit Vorsicht. Mit 0,1 % Retinol besserten sich die Fältchen unter den Augen über neun Monate [14]; in der einjährigen Studie gingen die feinen Linien am Augenwinkel um 44 % zurück [3]. Beide Studien waren herstellernah. Nimm eine reiskorngroße Menge, lass Lid und Wimpernkranz frei und setz das Produkt bei Brennen ab.

Abendroutine mit Retinol: reinigen und trocken tupfen, erbsengroße Menge Retinol auftragen, mit Feuchtigkeitspflege abschließen, am nächsten Morgen Sonnenschutz

Was passiert in den ersten Wochen mit Retinol?

In den ersten Wochen können Trockenheit, Schuppung, Rötung oder Brennen auftreten. Brennen, Schuppung und Dermatitis begrenzen den Einsatz von Retinoiden; Retinol reizt deutlich weniger als Tretinoin [6]. Wann wirkt Retinol? Die meisten Studien bewerteten den Effekt nach zwölf Wochen [1, 4, 15].

ZeitraumWas passieren kannWas du tun kannst (praktisch)
Erste WochenTrockenheit, Schuppung, Brennen; meist leichte bis mittlere Reizung [15]Zwei bis drei Abende pro Woche, danach Pflege
Folgende WochenBei Tretinoin erleichterte eine barrierestärkende Pflege die Eingewöhnung [22]; für Retinol unklarOhne Reizung die Häufigkeit steigern
Um die 12. WocheRückgang von Fältchen, Flecken und Unebenheiten [1, 15]; neues Kollagen in Hautproben [4]Regelmäßig weitermachen
Nach 6 bis 12 MonatenVerbesserungen über 24 Wochen [13] und 9 Monate [14]; in der einjährigen Studie hielten sie an [3]Den Sonnenschutz nicht vernachlässigen
Retinol-Zeitverlauf: Trockenheit und Schuppung in den ersten Wochen, dann langsame Steigerung, weniger Falten und Flecken um Woche 12 in Studien, weitere Verbesserung nach 6–12 Monaten

Wie häufig sind Nebenwirkungen? Für Retinol selbst liegen uns keine Häufigkeitszahlen vor. In einer Studie mit 355 Personen traten bei denen, die Retinsäure verwendeten, in den ersten vier Wochen bei 44 % Rötungen, bei 35 % Schuppung und bei 29 % Brennen oder Juckreiz auf. Diese Zahlen gelten nicht für Retinol. Im Pflastertest derselben Veröffentlichung mit sechs Personen war das Reizpotenzial von Retinol gering [23].

Was ist Purging und gibt es das wirklich?

Als Purging wird die Phase am Anfang einer Retinoid-Anwendung bezeichnet, in der Pickel vermeintlich zunehmen. Eine kurze Übersichtsarbeit von 2009 fand keine primären klinischen Daten, die das stützen; bei manchen Menschen könnte die Verschlechterung in den ersten ein bis zwei Wochen zum natürlichen Verlauf gehören [17]. Die Übersicht bezieht sich nicht speziell auf kosmetisches Retinol. Hält die Zunahme an, lass sie dermatologisch abklären.

Mit welchen Wirkstoffen kannst du Retinol kombinieren?

Retinol und Niacinamid lassen sich meist gut kombinieren, auch wenn die Belege aus Studien mit verwandten Retinoiden stammen [10, 22]. Für Vitamin C (L-Ascorbinsäure) lautet die übliche Empfehlung: morgens Vitamin C, abends Retinol. AHA und BHA legst du auf andere Abende, und ein verschreibungspflichtiges Retinoid kombinierst du nie eigenmächtig dazu.

WirkstoffKombinationHinweis
NiacinamidZusammen möglichEine kosmetische Routine mit Niacinamid und Retinylpropionat (nicht Retinol) wurde in den ersten acht Wochen besser vertragen als 0,02 % Tretinoin [10]. Siehe Retinol und Niacinamid zusammen
Vitamin CMorgens Vitamin-C-Serum, abends RetinolEin Präparat mit beiden Wirkstoffen wurde an 8 und 11 Personen mit Hautproben untersucht; sichtbare Effekte wurden kaum gemessen [24]. Siehe Retinol und Vitamin C zusammen
AHA/BHA (Glykol-, Salicylsäure)An anderen AbendenAm selben Abend kann das die Haut überfordern (praktisch); für Glykolsäure wurde ein höheres Nebenwirkungsrisiko gefunden [2]
Feuchtigkeitspflege, HyaluronsäureZusammen möglichUnterstützend (praktisch)
Verschreibungspflichtige RetinoideNicht empfohlenSprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt
SonnenschutzJeden MorgenVerlangsamte die Hautalterung [18]

Wer sollte auf Retinol verzichten?

Bist du schwanger oder stillst du, wird von Retinol abgeraten [7]. Ist deine Haut empfindlich oder hast du Rosazea oder ein Ekzem, lass den Einstieg wegen des Reizrisikos dermatologisch abklären [6]. Verwendest du ein verschreibungspflichtiges Retinoid, gib nicht zusätzlich Retinol dazu, und lass den Sonnenschutz nicht weg [18].

Ist Retinol in der Schwangerschaft geeignet? Davon wird abgeraten. In zwei Meta-Analysen, die überwiegend verschreibungspflichtige Retinoide erfassen, war eine Exposition im ersten Schwangerschaftsdrittel nicht signifikant mit einem höheren Risiko für große angeborene Fehlbildungen oder Fehlgeburten verbunden [7, 25]. Aber:

  • Die Analyse mit 654 exponierten und 1.375 nicht exponierten Schwangerschaften hält fest, dass der Befund Frauen beruhigen kann, die das Produkt unwissentlich verwendet haben; die statistische Aussagekraft rechtfertige eine Anwendung in der Schwangerschaft jedoch nicht [7].
  • Die Analyse von 3,6 Millionen Schwangerschaften aus acht Studien wird stark von einer einzigen großen Registerstudie bestimmt [25].

Hast du es unwissentlich verwendet: Setz das Produkt ab und sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Studien zu Retinol in der Stillzeit oder bei Rosazea und Ekzem liegen in unseren Quellen nicht vor.

Gibt es Alternativen zu Retinol?

Eine Option ist Bakuchiol. In einer randomisierten Studie mit 44 Personen über zwölf Wochen verringerten 0,5 % Bakuchiol zweimal täglich und 0,5 % Retinol einmal täglich Faltenfläche und Hyperpigmentierung signifikant; zwischen beiden gab es keinen statistischen Unterschied, und die Retinol-Gruppe berichtete häufiger von Schuppung und Brennen [21]. Eine einzelne kleine Studie; Belege zu Bakuchiol in der Schwangerschaft liegen in unseren Quellen nicht vor.

Worauf achtest du bei Produktwahl und Aufbewahrung?

Retinoide reagieren empfindlich auf Licht, Sauerstoff und Wärme [19]. Wähle eine lichtundurchlässige Verpackung, am besten mit luftdichtem Pumpspender, und lagere das Produkt kühl und dunkel. Eine klar angegebene Konzentration erleichtert den niedrigen Einstieg.

In einer Laborstudie sank der Retinoidgehalt von zwölf Produkten über sechs Monate bei 25 °C um 0 % bis 80 % und bei 40 °C um 40 % bis 100 %, und manche enthielten weniger als auf dem Etikett angegeben [20]. Die Zahl der Produkte war begrenzt, die Ergebnisse hingen von der Rezeptur ab. In der EU ist bei Produkten mit Retinol, Retinylacetat oder Retinylpalmitat der Hinweis „Contains Vitamin A. Consider your daily intake before use.” vorgeschrieben [5].

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist Retinol sinnvoll?

Ein festgelegtes Einstiegsalter gibt es nicht. Die Studien liefen bei Erwachsenen, meist an sonnengeschädigter Haut [6]; einmal waren die Teilnehmerinnen 35 bis 65 [4], einmal lag das Durchschnittsalter bei 87 [13]. Denkst du jung wegen Pickeln über Retinol nach, lass das zuerst dermatologisch abklären.

Was ist der Unterschied zwischen Retinol und Tretinoin?

Tretinoin (Retinsäure) gilt als stärkstes, am besten untersuchtes und deutlich reizendes verschreibungspflichtiges Retinoid [6]. Retinol erzeugte ähnliche Veränderungen mit erheblich weniger Rötung [11] und gilt als etwa zehnmal schwächer; in einer herstellernahen Studie mit speziellen Rezepturen ergab sich kein signifikanter Unterschied [12].

Kannst du Retinol im Sommer verwenden?

Ja; wende es abends an und lass morgens den Sonnenschutz nicht weg. In einer australischen Studie mit 903 Erwachsenen unter 55 zeigte sich bei täglicher Anwendung über 4,5 Jahre keine messbare Zunahme der Hautalterung — 24 % geringer als in der Gruppe, die nach eigenem Ermessen cremte. Einige Daten fehlten [18].

Quellen

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  2. Lin L, Chen X, Liu C, et al. Comparative efficacy of topical interventions for facial photoaging: a network meta-analysis. Sci Rep. 2025;15(1):26889. PubMed · DOI
  3. Randhawa M, Rossetti D, Leyden JJ, et al. One-year topical stabilized retinol treatment improves photodamaged skin in a double-blind, vehicle-controlled trial. J Drugs Dermatol. 2015;14(3):271-280. PubMed
  4. Draelos ZD, Peterson RS. A Double-Blind, Comparative Clinical Study of Newly Formulated Retinol Serums vs Tretinoin Cream in Escalating Doses: A Method for Rapid Retinization With Minimized Irritation. J Drugs Dermatol. 2020;19(6):625-631. PubMed · DOI
  5. Commission Regulation (EU) 2024/996 of 3 April 2024 amending Regulation (EC) No 1223/2009 as regards the use of Vitamin A, Alpha-Arbutin and Arbutin and certain substances with potential endocrine disrupting properties in cosmetic products. Official Journal of the European Union.
  6. Mukherjee S, Date A, Patravale V, Korting HC, Roeder A, Weindl G. Retinoids in the treatment of skin aging: an overview of clinical efficacy and safety. Clin Interv Aging. 2006;1(4):327-348. PubMed · DOI
  7. Kaplan YC, Ozsarfati J, Etwel F, Nickel C, Nulman I, Koren G. Pregnancy outcomes following first-trimester exposure to topical retinoids: a systematic review and meta-analysis. Br J Dermatol. 2015;173(5):1132-1141. PubMed · DOI
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