KURZ GEANTWORTET

Pickel entstehen, wenn sich ein Haarfollikel mit seiner Talgdrüse verstopft und entzündet. Kommen sie gehäuft und immer wieder, spricht man von Akne, einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung. Milde Reinigung, verträgliche Pflege und einzelne untersuchte Wirkstoffe können leichte Formen unterstützen. Tiefe, schmerzhafte oder narbenbildende Pickel gehören in dermatologische Hände. [1, 2]

In diesem Artikel
  1. Wie entstehen Pickel?
  2. Welche Arten von Pickeln gibt es?
  3. Pickel im Gesicht – verrät die Stelle etwas?
  4. Was tun gegen Akne im Alltag?
  5. Welche Wirkstoffe sind bei Pickeln untersucht?
  6. Spielt die Ernährung eine Rolle?
  7. Pickel ausdrücken – was riskierst du?
  8. Wann solltest du mit Pickeln zur Dermatologie?
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Wie entstehen Pickel?

Pickel entstehen in der Einheit aus Haarfollikel und Talgdrüse. Übersichtsarbeiten beschreiben vier Mechanismen: mehr Talg, eine verhornte und dadurch verstopfte Follikelöffnung, die Besiedlung mit dem Bakterium Cutibacterium acnes und Entzündung. Wirken sie zusammen, wird aus einer verstopften Pore ein sichtbarer, oft geröteter Pickel. [1, 2]

Akne ist laut einer Übersicht keine natürliche Lebensphase, die man aussitzen muss, sondern eine chronisch-entzündliche Erkrankung und eine der häufigsten Hautkrankheiten weltweit. Neben Talg und Verhornung spielen Hormone und das Immunsystem mit. [1]

Androgene, also männliche Hormone, die in jedem Körper vorkommen, treiben die Talgproduktion an. Androgenabhängiger Talg ist laut einer weiteren Übersicht eine Voraussetzung für Akne; einige Talglipide können sogar selbst Mitesser fördern. [4]

Auch familiäre Veranlagung dürfte eine wichtige Rolle spielen. Was Akne letztlich auslöst, ist nicht genau geklärt. [2] Mit Schmutz hat dieses Bild wenig zu tun. In der Praxis reizt kräftiges Schrubben eher, als dass es die Ursache erreicht.

Welche Arten von Pickeln gibt es?

Fachleute unterscheiden vier Grundformen: Komedonen, Papeln, Pusteln und Knoten. Komedonen sind nicht entzündet; offene sehen aus wie dunkle Punkte, geschlossene wie kleine helle Erhebungen. Papeln sind rote, erhabene Pickel, Pusteln tragen einen gelblichen Eiterkopf, und Knoten liegen tiefer, sind größer und oft schmerzhaft. [3]

Mehr zu den nicht entzündeten Formen steht im Ratgeber zu Mitessern.

Das Wort „Zyste“ fällt im Alltag oft. In den hier ausgewerteten Quellen wird es nicht eigens definiert. Tiefe, schmerzhafte Knoten und zystenartige Schwellungen gehören in jedem Fall ärztlich angeschaut, denn schwere Akne hinterlässt häufiger Narben. [5]

Was heißt leichte Akne?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Der Schweregrad wird über Gesamteinschätzungen, Fotos oder das Zählen einzelner Läsionen bestimmt; das Zählen liefert die objektiveren Daten. Auf verbindliche Kriterien hat sich die Fachwelt nicht geeinigt. [1, 3]

Im Alltag meint „leicht“ meist: vor allem Mitesser und einzelne entzündete Pickel, keine Knoten und keine Narben. Das ist eine grobe Orientierung, keine Diagnose.

Pickel im Gesicht – verrät die Stelle etwas?

Pickel im Gesicht verteilen sich nicht zufällig, eine Organlandkarte lässt sich daraus aber nicht ablesen. Stirn, Nase und Kinn bilden die talgreiche T-Zone, die Wangen die U-Zone. Für die verbreitete Gesichtskarte, nach der Kinnpickel auf den Darm oder Stirnpickel auf die Verdauung hinweisen, haben wir keinen Beleg gefunden.

In einer koreanischen Studie mit 878 Aknepatientinnen und -patienten wurde die Fluoreszenz der Haut unter UV-Licht fotografiert. An den Wangen hing sie mit Talgmenge und Zahl der Pickel zusammen, in der T-Zone nur mit der Talgmenge. Mit steigendem Alter und späterem Aknebeginn verlagerte sie sich vom oberen in den unteren Teil der T-Zone, Richtung Kinn. Warum, zeigt die Studie nicht. [6]

Eine Übersicht bestätigt, dass sich die Talgproduktion zwischen Gesichtsregionen, Geschlechtern und Altersgruppen unterscheidet und mit der Bildung von Pickeln zusammenhängt. [4] Warum manche Poren in der T-Zone ohnehin groß wirken, erklärt der Ratgeber zu großen Poren.

Häufen sich Pickel regelmäßig vor der Periode, bist du nicht allein: In einer Befragung von 400 Frauen berichteten 177 (44 %) von einer Verschlechterung vor der Menstruation; gezählt wurden die Pickel dabei nicht. [7] Mehr dazu im Ratgeber zu Pickeln vor der Periode.

Was tun gegen Akne im Alltag?

Was tun gegen Akne, wenn sie leicht ist? Pflegeprodukte für unreine Haut, sogenannte Dermokosmetik, können laut einem internationalen Expertenkonsens ein erster Schritt sein. Gezeigt wurde ein gewisser Nutzen bei leichter Akne allein, ergänzend zur Behandlung und danach. Die Qualität der Belege stufte das Gremium allerdings als niedrig bis moderat ein. [8]

Bewertet wurden Produktkategorien, nicht einzelne Inhaltsstoffe; ob ein bestimmtes Produkt wirkt, lässt sich daraus nicht ablesen. Mögliche Verbindungen des Gremiums zur Kosmetikindustrie nennt die Zusammenfassung nicht. [8]

Wie oft und womit waschen?

Eine systematische Übersicht wertete 14 Studien mit 671 Teilnehmenden aus: zu Waschhäufigkeit, Seifen und Syndets, antiseptischen Reinigern und Reinigern mit Säuren. Gut durchgeführte Studien waren so selten, dass sich keine verlässliche Empfehlung ableiten ließ. Das heißt nicht, dass Reinigung nutzlos ist, sondern dass gute Daten fehlen. [9]

In der Praxis reicht vielen zweimal täglich ein milder Reiniger mit lauwarmem Wasser. Peelingkörner, heißes Wasser und mehrmaliges Schäumen reizen eher. Wie du Reizung erkennst und die Haut entlastest, erklärt der Ratgeber zur Hautbarriere.

Wer bereits ärztlich behandelt wird, kennt oft trockene, gereizte Haut. In einer doppelblinden Studie unter einer verschreibungspflichtigen Aknebehandlung blieb der Wasserverlust der Haut mit einem ceramidhaltigen Reiniger samt Lotion niedriger als mit einem einfachen Reiniger. Getestet wurde eine bestimmte Routine, nicht Ceramide allein. [10]

Helfen nicht komedogene Produkte?

Manche Bestandteile des Talgs können für sich genommen Mitesser fördern. [4] Dass Kosmetik mit der Aufschrift „nicht komedogen“ Pickel verringert, hat nach unserer Recherche jedoch keine Studie direkt geprüft. Die Angabe ist ein Hinweis, kein Versprechen.

Tauchen nach einem neuen Produkt vermehrt Pickel auf, lohnt sich in der Praxis eine Pause und ein Blick auf die Inhaltsliste. Wie du sie liest, zeigt der Ratgeber zur INCI-Liste.

Welche Wirkstoffe sind bei Pickeln untersucht?

Die US-amerikanische Akneleitlinie von 2024 spricht ihre starken Empfehlungen für Mittel aus, über deren Einsatz in der Regel die Dermatologie entscheidet. Für Salicylsäure und Azelainsäure gibt sie nur bedingte Empfehlungen. Bedingt heißt: Ein Nutzen ist möglich, aber nicht für jede Person und jedes Produkt gesichert. [11]

Für Niacinamid fand ein Cochrane-Review nur vier Vergleiche mit Antibiotika, keinen davon mit Messung der Gesamtbesserung, und insgesamt Belege niedriger Qualität. [12] Mehr dazu im Niacinamid-Ratgeber. Auch Teebaumöl wurde bei leichter Akne untersucht; Belege und Risiken stehen im Teebaumöl-Ratgeber.

Salicylsäure

Derselbe Cochrane-Review stufte die Belege aus Vergleichen mit Salicylsäure als niedrig bis sehr niedrig ein; in einigen Studien traten Schuppung und Rötung auf. [12]

In einer Studie mit 500 Personen mit leichter bis mittelschwerer Akne unterschied sich ein spezielles Gel mit 2 % Salicylsäure nach 12 Wochen weder in der Besserung noch bei Nebenwirkungen signifikant von einem verschreibungspflichtigen Retinoid. Das beweist keine Gleichwertigkeit, und die Formel war besonders. [13] Anwendung und Grenzen erklärt der Salicylsäure-Ratgeber.

Azelainsäure

Eine systematische Übersicht mit 43 randomisierten Studien, 16 davon zu Akne, spricht dafür, dass Azelainsäure besser wirkt als ein wirkstofffreies Präparat. Häufige Nebenwirkungen unterschieden sich kaum von den Vergleichsmitteln. Untersucht wurden aber 15 bis 20 %, Konzentrationen, die in vielen Ländern als Arzneimittel gelten; schwächere Kosmetik lässt sich damit nicht beurteilen. [14]

Werden Pickel mit Retinoiden erst schlimmer?

Leitlinien stützen topische Retinoide als festen Bestandteil der Aknebehandlung; gemeint sind dabei ärztlich verordnete Präparate. Die verbreitete Annahme, sie verschlimmerten Akne zu Beginn, stützt laut einer Übersicht keine Primärstudie. Eine Verschlechterung in den ersten ein bis zwei Wochen kann auch zum natürlichen Auf und Ab der Akne gehören. [15]

Für kosmetisches Retinol gibt es in unseren Quellen keine eigene Aknestudie. Was es sonst kann, steht im Retinol-Ratgeber; wie du Retinol und Niacinamid kombinieren kannst, erklärt ein eigener Ratgeber.

Spielt die Ernährung eine Rolle?

Eine kleine, nach heutigem Stand. Eine systematische Übersicht über 34 Studien fand, dass eine Ernährung mit hohem glykämischem Index und hoher glykämischer Last, also mit viel schnell verfügbaren Kohlenhydraten, mit häufigerer und stärkerer Akne zusammenhängt. Die Autoren nennen den Effekt bescheiden, aber signifikant; randomisierte Studien stützen ihn. [16]

In einer dieser Studien aßen 43 junge Männer zwischen 15 und 25 Jahren zwölf Wochen lang entweder mit niedriger glykämischer Last oder kohlenhydratreich ohne Blick auf den glykämischen Index. Die Zahl der Läsionen sank in der ersten Gruppe stärker (um 23,5 gegenüber 12,0). Die Männer nahmen aber auch ab; ob Ernährung oder Gewichtsverlust wirkte, ließ sich nicht trennen. [17]

Bei Milch ist das Bild gemischt. Eine Metaanalyse von Beobachtungsstudien fand bei hohem Konsum von Milchprodukten und Milch häufiger Akne, bei Joghurt und Käse dagegen keinen Zusammenhang. [18] Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Bevölkerung, und Beobachtungsdaten zeigen keine Ursache. [16] Milch wegzulassen ist also ein Versuch, keine belegte Maßnahme.

Pickel ausdrücken – was riskierst du?

Pickel auszudrücken ist verlockend, doch es gibt gute Gründe, es zu lassen. Wie stark gelegentliches Ausdrücken das Narbenrisiko erhöht, hat keine uns bekannte Studie gemessen. Beschrieben ist dagegen, dass zwanghaftes Aufdrücken und Aufkratzen, die sogenannte Acne excoriée, bleibende Hautschäden hinterlassen kann. [19]

Laut der Übersicht betrifft sie häufig junge Frauen, wird oft nicht erkannt und kann deutliche Entstellung und seelische Belastung mit sich bringen. Wer merkt, nicht aufhören zu können, darf das in der Praxis offen ansprechen. [19]

Als Risikofaktoren für Aknenarben nennen Studien vor allem die Schwere der Akne, männliches Geschlecht, Akne in der Familie und eine späte wirksame Behandlung. [5, 20] Wie du Male von echten Narben unterscheidest, erklärt der Ratgeber zu Pickelmalen und Aknenarben.

Wann solltest du mit Pickeln zur Dermatologie?

Dermatologischer Rat lohnt sich, wenn Pickel tief und schmerzhaft sind, Narben oder dunkle Flecken hinterlassen, dich seelisch belasten oder trotz sorgfältiger Pflege nicht besser werden. Für schwere, narbenbildende oder belastende Akne sieht die Leitlinie von 2024 ausdrücklich eine verschreibungspflichtige Behandlung vor. Welche passt, entscheidet die Praxis. [11]

Früh hinzuschauen kann sich lohnen. In einer US-Studie mit 1.972 Aknepatientinnen und -patienten hatten 43 % Narben; die Zeit bis zur ersten wirksamen Behandlung war ein veränderbarer Risikofaktor. 69 % derer mit Narben hatten beim Termin nur leichte bis mittelschwere Akne. [20]

Eine Metaanalyse mit 24.649 Betroffenen fand Narben bei 47 %. [5] Beides sind Beobachtungsdaten, meist aus Praxen; dass frühe Behandlung Narben verhindert, beweisen sie nicht.

Nach entzündeten Pickeln bleiben zudem oft rote oder braune Flecken. In Studien zu solchen Flecken wurde fast immer Sonnenschutz ab LSF 30 empfohlen. [21] Mehr dazu im Sonnenschutz-Ratgeber.

Die klinischen Daten und Grenzen erläutert der Azelainsäure-Ratgeber.

Häufige Fragen

Was ist Akne?

Akne ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haarfollikel mit ihren Talgdrüsen und gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Typisch sind Mitesser, entzündete Pickel und bei schwereren Formen tiefe Knoten, vor allem an Gesicht, Hals, Brust und Rücken. Sie kann bis ins Erwachsenenalter anhalten; Gesichtsnarben betreffen laut einer Übersicht bis zu 20 % der Jugendlichen. [1, 2]

Was hilft gegen Pickel?

Bei leichten Pickeln: milde Reinigung, verträgliche Pflege, nicht ausdrücken und Geduld mit einem einzelnen untersuchten Wirkstoff wie Salicylsäure oder Azelainsäure, deren Belege allerdings begrenzt sind. Eine Lösung über Nacht gibt es nicht. Bei tiefen, schmerzhaften oder narbenbildenden Pickeln ist eine ärztliche Behandlung sinnvoller als weiteres Ausprobieren.

Hat Akne etwas mit Hormonen zu tun?

Ja. Androgene, männliche Hormone, die auch Frauen bilden, regen die Talgproduktion an, und dieser Talg ist eine Voraussetzung für Akne. [4] Viele Frauen bemerken zudem Schübe vor der Periode. Ob hinter deiner Akne eine hormonelle Störung steckt, lässt sich nur ärztlich klären, etwa wenn zusätzlich die Periode unregelmäßig ist. Mehr im Ratgeber zu hormoneller Akne.

Hinterlassen Pickel Narben?

Nicht jeder Pickel, aber Narben sind häufig: In einer Metaanalyse hatten 47 % der Betroffenen Aknenarben. Das Risiko stieg mit der Schwere der Akne, bei Männern und bei Akne in der Familie. [5] Rote oder braune Flecken nach Pickeln sind dagegen eine Farbveränderung, keine eingesunkene Narbe; den Unterschied erklärt der Ratgeber zu Pickelmalen.

Quellen

  1. Moradi Tuchayi S, Makrantonaki E, Ganceviciene R, Dessinioti C, Feldman SR, Zouboulis CC. Acne vulgaris. Nat Rev Dis Primers. 2015;1:15029. PubMed · DOI
  2. Williams HC, Dellavalle RP, Garner S. Acne vulgaris. Lancet. 2012;379(9813):361-372. PubMed · DOI
  3. Witkowski JA, Parish LC. The assessment of acne: an evaluation of grading and lesion counting in the measurement of acne. Clin Dermatol. 2004;22(5):394-397. PubMed · DOI
  4. Del Rosso JQ, Kircik L. The primary role of sebum in the pathophysiology of acne vulgaris and its therapeutic relevance in acne management. J Dermatolog Treat. 2024;35(1):2296855. PubMed · DOI
  5. Liu L, Xue Y, Chen Y, et al. Prevalence and risk factors of acne scars in patients with acne vulgaris. Skin Res Technol. 2023;29(6):e13386. PubMed · DOI
  6. Choi CW, Choi JW, Park KC, Youn SW. Ultraviolet-induced red fluorescence of patients with acne reflects regional casual sebum level and acne lesion distribution: qualitative and quantitative analyses of facial fluorescence. Br J Dermatol. 2012;166(1):59-66. PubMed · DOI
  7. Stoll S, Shalita AR, Webster GF, Kaplan R, Danesh S, Penstein A. The effect of the menstrual cycle on acne. J Am Acad Dermatol. 2001;45(6):957-960. PubMed · DOI
  8. Thiboutot D, Layton AM, Traore I, et al. International expert consensus recommendations for the use of dermocosmetics in acne. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2025;39(5):952-966. PubMed · DOI
  9. Stringer T, Nagler A, Orlow SJ, Oza VS. Clinical evidence for washing and cleansers in acne vulgaris: a systematic review. J Dermatolog Treat. 2018;29(7):688-693. PubMed · DOI
  10. Draelos ZD, Baalbaki N, Colon G, Dreno B. Ceramide-Containing Adjunctive Skin Care for Skin Barrier Restoration During Acne Vulgaris Treatment. J Drugs Dermatol. 2023;22(6):554-558. PubMed · DOI
  11. Reynolds RV, Yeung H, Cheng CE, et al. Guidelines of care for the management of acne vulgaris. J Am Acad Dermatol. 2024;90(5):1006.e1-1006.e30. PubMed · DOI
  12. Liu H, Yu H, Xia J, et al. Topical azelaic acid, salicylic acid, nicotinamide, sulphur, zinc and fruit acid (alpha-hydroxy acid) for acne. Cochrane Database Syst Rev. 2020;5(5):CD011368. PubMed · DOI
  13. Ye CX, Yi J, Su Z, et al. 2% supramolecular salicylic acid hydrogel vs. adapaline gel in mild to moderate acne vulgaris treatment: A multicenter, randomized, evaluator-blind, parallel-controlled trial. J Cosmet Dermatol. 2024;23(6):2125-2134. PubMed · DOI
  14. King S, Campbell J, Rowe R, Daly ML, Moncrieff G, Maybury C. A systematic review to evaluate the efficacy of azelaic acid in the management of acne, rosacea, melasma and skin aging. J Cosmet Dermatol. 2023;22(10):2650-2662. PubMed · DOI
  15. Yentzer BA, McClain RW, Feldman SR. Do topical retinoids cause acne to “flare”? J Drugs Dermatol. 2009;8(9):799-801. PubMed
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  18. Aghasi M, Golzarand M, Shab-Bidar S, Aminianfar A, Omidian M, Taheri F. Dairy intake and acne development: A meta-analysis of observational studies. Clin Nutr. 2019;38(3):1067-1075. PubMed · DOI
  19. Johnsen N, Poppens M, Cheng K. Acne excoriée: Diagnostic overview and management. Int J Dermatol. 2024;63(5):565-571. PubMed · DOI
  20. Tan J, Kang S, Leyden J. Prevalence and Risk Factors of Acne Scarring Among Patients Consulting Dermatologists in the USA. J Drugs Dermatol. 2017;16(2):97-102. PubMed
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