KURZ GEANTWORTET

Ein chemisches Peeling ist eine Säurebehandlung, die die oberen Hautschichten kontrolliert schädigt, worauf sich die Haut erneuert. In der Praxis unterscheidet man oberflächliche, mittlere und tiefe Peelings. AHA- und BHA-Produkte für zuhause sind niedrig dosierte, mildere Säurepflege: Die Studienlage ist begrenzt, und Sonnenschutz gehört dazu. [1, 2, 3]

In diesem Artikel
  1. Was ist ein chemisches Peeling?
  2. AHA und BHA: Was ist der Unterschied?
  3. Was bewirken AHA und BHA?
  4. Chemisches Peeling zu Hause: Wie geht das?
  5. Warum brauchst du Sonnenschutz?
  6. Nebenwirkungen: Was kann passieren?
  7. Wer sollte vorsichtig sein?
  8. Chemisches Peeling in der Praxis: ein ärztlicher Eingriff
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Was ist ein chemisches Peeling?

Bei einem chemischen Peeling wird eine Säure aufgetragen, die die Haut kontrolliert schädigt; danach regeneriert sie sich. Eingesetzt wird es bei Akne, Pigmentstörungen und lichtbedingter Hautalterung. Je tiefer das Peeling reicht, desto deutlicher ist das Ergebnis und desto häufiger sind Komplikationen. [1]

Die Tiefe unterscheidet ein Peeling vom anderen. Eine europäische Expertenübersicht teilt Peelings in drei Klassen ein: oberflächlich, mittel und tief. [2]

PeelingSäure (Beispiele)Erreichte Hautschicht
OberflächlichAHA, LipohydroxysäureEpidermis (Oberhaut) [2]
MittelTCA (Trichloressigsäure) unter 50 %Epidermis bis papilläre Dermis [2]
TiefTCA über 50 % oder PhenolRetikuläre Dermis (tiefe Lederhaut) [2]

Dieser Beitrag behandelt vor allem AHA- und BHA-Produkte für zuhause. Praxis-Peelings kommen nur als Kontext vor: Mit der Tiefe steigen Ergebnis und Komplikationen, deshalb entscheidet über sie eine Ärztin oder ein Arzt. [8]

AHA und BHA: Was ist der Unterschied?

AHA (Alpha-Hydroxysäuren) und BHA (Beta-Hydroxysäuren) sind zwei Klassen von Hydroxysäuren, die als chemische Peelings in der Pflege dienen. Zur größeren Familie gehören auch Polyhydroxysäuren und Bionsäuren. Eingesetzt werden sie unter anderem bei Lichtalterung, Akne und Pigmentstörungen. [9]

Zu den AHA zählen Glycolsäure, Milch-, Apfel-, Wein- und Zitronensäure. Sie stecken häufig in Kosmetik und dienen in der Dermatologie auch als oberflächliche Peelingmittel. [10]

Mit BHA ist in der Hautpflege meist Salicylsäure gemeint. Sie lockert die Verbindungen zwischen den Zellen, sodass sich die oberste Schicht löst. Ihre komedolytische Wirkung (sie hilft, den Pfropf in verstopften Poren zu lösen) macht sie zum Peelingmittel bei unreiner Haut. [11]

AHA oder BHA im Vergleich

Beide wirken abschuppend. Sie unterscheiden sich in der chemischen Klasse und darin, wofür sie vor allem untersucht wurden: AHA bei Lichtschäden und Hautstruktur, BHA bei verstopften Poren und Unreinheiten. Direkte Vergleiche stammen meist aus Praxis-Peelings.

AHABHA
BeispieleGlycol-, Milch-, Zitronensäure [10]Salicylsäure [11]
Vor allem untersucht beiLichtschäden, Hautstruktur [4]Verstopften Poren, Unreinheiten [11]
Akne-Peeling in der PraxisÄhnlich wirksam wie 30 % BHA [12]Ähnlich wirksam wie 30 % AHA [12]
VerträglichkeitMehr Nebenwirkungen nach der ersten Sitzung [12]Wirkung nach 2 Monaten noch vorhanden [12]

Oft liest du: „BHA ist fettlöslich und dringt deshalb in die Pore ein.“ Die Studienzusammenfassungen, die wir verwenden, messen das nicht; wir stellen es daher nicht als Befund dar. Eine systematische Übersicht zu Akne-Peelings fand zudem keinen klaren Unterschied zwischen Glycol- und Salicylsäure-Peelings. [5]

Was bewirken AHA und BHA?

AHA- und BHA-Produkte wurden vor allem bei Lichtschäden, Unreinheiten und braunen Flecken nach Pickeln untersucht. Kontrollierte Studien mit niedrig dosierten Heimprodukten sind selten und meist klein; manche stärker wirkende Ergebnisse stammen aus Praxis-Peelings. Achte deshalb bei jedem Befund darauf, welche Konzentration wo getestet wurde.

Lichtschäden und Hautstruktur

In einer Doppelblindstudie trugen 74 Frauen zwischen 40 und 70 Jahren mit lichtgeschädigter Gesichtshaut 22 Wochen lang zweimal täglich 8 % Glycolsäure, 8 % Milchsäure oder eine Creme ohne Wirkstoff auf. Eine Verbesserung der Lichtschäden um mindestens eine Stufe zeigten 76 % mit Glycolsäure, 71 % mit Milchsäure und 40 % mit der wirkstofffreien Creme. Die Autoren nannten den Nutzen „moderat“. [4]

In einer weiteren Studie wurde Milchsäure mit 5 % oder 12 % drei Monate lang zweimal täglich aufgetragen. Beide Stärken glätteten die Haut und veränderten die Epidermis ähnlich; mehr Festigkeit und Dicke der Dermis gab es nur mit 12 %. Die Zusammenfassung nennt weder Teilnehmerzahl noch Placebogruppe, es bleibt eine einzelne kleine Studie. [13]

Unreinheiten und Mitesser

Für Salicylsäure-Produkte zum Verbleib auf der Haut ist die Evidenz schwach. Ein Cochrane-Review bewertete die Evidenz aus Salicylsäure-Vergleichen als niedrig bis sehr niedrig; in einigen Studien traten Schuppung und Rötung auf. [14]

Praxis-Peelings zeichnen ein etwas klareres, aber begrenztes Bild. Eine systematische Übersicht über 12 randomisierte Studien (387 Teilnehmende) fand Glycolsäure-Peelings besser als Placebo und keinen Unterschied zwischen Glycol- und Salicylsäure. Bei Komedonen (Mitessern) wirkte Salicylsäure womöglich besser als eine andere Peeling-Mischung: 53,4 % gegenüber 26,3 % weniger Komedonen. Die Studienqualität war sehr niedrig bis moderat. [5]

Was bei Mitessern zuhause realistisch ist, erklärt der Mitesser-Ratgeber. Schmerzhafte, ausgedehnte oder narbenbildende Unreinheiten gehören in die Hautarztpraxis.

Pigmentflecken und Aknenarben

Bei braunen Flecken nach Pickeln oder Reizungen (postinflammatorische Hyperpigmentierung) zählte eine systematische Übersicht über 47 Studien Hydroxysäuren zu den äußerlichen Mitteln mit den meisten hochwertigen Studien. Fast alle Studien empfahlen Sonnenschutz mit LSF 30 oder höher; die Messmethoden unterschieden sich allerdings. [6]

Welche Art Fleck du hast, klärt der Pigmentflecken-Ratgeber. Warum ein brauner Fleck etwas anderes ist als eine eingesunkene Narbe, zeigt der Pickelmale-Ratgeber.

Chemisches Peeling zu Hause: Wie geht das?

Ein chemisches Peeling für zuhause ist kein verkleinertes Praxis-Peeling, sondern die regelmäßige, vorsichtige Anwendung eines niedrig dosierten AHA- oder BHA-Produkts. Beginne mit einem einzigen neuen Produkt, halte dich an die Anleitung und lass den Sonnenschutz am Tag nie weg. Reine Säurelösungen oder „Rezepte“ aus dem Netz ersetzen kein Praxis-Peeling.

Online-Produkte unterscheiden sich stark. Bei 50 AHA-Peelingprodukten eines Onlineshops lag die Konzentration zwischen 2,5 % und 70 %; 19 lagen über dem empfohlenen Wert, bei 12 fehlte die Angabe ganz. [7]

Serum, Toner oder Reinigung?

AHA-BHA-Serum, Toner und Reinigung sind die häufigsten Formen, doch die Heimstudien, die wir ausgewertet haben, nutzten Cremes. Für Serum oder Toner gibt es daher keine eigenen Ergebnisse. [4, 13] Die folgenden Schritte sind allgemeine Empfehlungen, keine Studienbefunde:

  1. Auf saubere, trockene Haut auftragen. Augen- und Lippenpartie aussparen.
  2. Dünn auftragen. Toner mit Wattepad oder Händen, Serum als wenige Tropfen.
  3. Danach eincremen. Abwaschbare Produkte rechtzeitig abspülen.
  4. Morgens Sonnenschutz. Den Grund erklärt der Abschnitt zur Sonne.

Welche Konzentration, wie oft?

Das Expertengremium Cosmetic Ingredient Review (CIR) empfiehlt in Kosmetik höchstens 10 % AHA. [7] Heimstudien nutzten 8 % Glycol- oder Milchsäure sowie 5–12 % Milchsäure, jeweils zweimal täglich. [4, 13] Laut einer Übersicht hängt es von der Konzentration ab, ob AHA der Haut nützen oder schaden; mehr Prozent heißt zuhause nicht besseres Ergebnis. [10]

Wie oft man zuhause peelen sollte, hat keine Studie in unseren Quellen geprüft. Als allgemeine Empfehlung beginnen viele mit wenigen Abenden pro Woche und passen die Häufigkeit an die Reaktion der Haut an. Bei Brennen, Rötung oder Schuppung seltener anwenden oder pausieren.

AHA und BHA zusammen verwenden?

Ob AHA und BHA im selben Produkt oder in derselben Routine zuhause besser wirken, hat keine Studie in unseren Quellen untersucht. Kombiprodukte sind verbreitet; zwei getrennte Säuren am selben Abend zu schichten, macht aber schwer erkennbar, welche eine Reizung auslöst. Reicht eine Säure für dein Ziel, brauchst du keine zweite.

Nutzt du Retinol, lautet eine allgemeine Empfehlung, die Säure an anderen Abenden anzuwenden und nicht mit beiden gleichzeitig zu beginnen; auch das ist nicht direkt untersucht.

Warum brauchst du Sonnenschutz?

Mit Säuren gepeelte Haut kann empfindlicher auf Sonne reagieren; Sonnenschutz gehört deshalb fest zu jeder Routine mit chemischem Peeling. In einer randomisierten Doppelblindstudie trugen 29 Freiwillige vier Wochen lang 10 % Glycolsäure auf den Rücken auf. Nach UV-Bestrahlung gab es mehr Sonnenbrandzellen, und schon eine geringere UV-Dosis rötete die Haut. Eine Woche nach dem Absetzen war der Effekt verschwunden. [3]

Die Studie war klein und umfasste nur hellhäutige Menschen und Rückenhaut. Dennoch empfiehlt die US-Arzneimittelbehörde FDA einen Sonnenbrand-Warnhinweis für AHA-Kosmetik; nur 16 von 50 untersuchten Produktseiten zeigten ihn. [7] Wie sich langfristige Hydroxysäure-Anwendung auf sonnenbedingten Hautkrebs auswirkt, haben nur sehr wenige Studien untersucht. [9]

Auch nach Praxis-Peelings gilt Sonne nach der Behandlung als Faktor, der Komplikationen wahrscheinlicher macht. [1] Als allgemeine Empfehlung: Trage während der Säureanwendung und in der Woche danach jeden Morgen Breitband-Sonnenschutz auf. Menge und Nachcremen erklärt der Sonnenschutz-Ratgeber.

Nebenwirkungen: Was kann passieren?

Welche Nebenwirkungen ein chemisches Peeling hat, hängt vor allem von der Stärke der Säure und ihrer Eindringtiefe ab. Bei AHA-Produkten wurden Schwellung, Brennen und Juckreiz berichtet. [10] Bei Praxis-Peelings reichen Komplikationen von leichter Reizung und ungleichmäßiger Färbung bis zu bleibenden Narben, in sehr seltenen Fällen sind sie lebensbedrohlich. [1]

Schuppung und Rötung kommen auch in Salicylsäure-Studien vor. [14] Beim Vergleich von 30-%-Peelings in der Praxis verursachte Glycolsäure nach der ersten Sitzung mehr Nebenwirkungen. [12] In der 22-wöchigen Studie mit Heimcremes brach nur eine von 74 Frauen wegen Reizung ab. [4]

In Studien beobachtete Zeitpunkte (kein Zeitplan für deine Haut):

In einer Studie beobachtetWannKontext
Sonnenempfindlichkeit verschwunden1 Woche nach Absetzen10 % Glycolsäure, Rückenhaut [3]
Erste deutliche WirkungAb der zweiten Sitzung30 % Praxis-Peeling, Akne [12]
Moderate Besserung von LichtschädenWoche 228 % AHA-Creme [4]
Nebenwirkungen abgeklungenInnerhalb von 8 MonatenOberflächliche Praxis-Peelings, dunkle Haut [15]

Wer sollte vorsichtig sein?

Wenn du dunkle, empfindliche oder schnell verfärbende Haut hast, beginne mit Säuren besonders vorsichtig. Bei 473 oberflächlichen Praxis-Peelings an Hauttyp III bis VI nach Fitzpatrick kam es in 3,8 % zu Komplikationen, am häufigsten Krusten, Verfärbungen nach Entzündung und Rötung. Beim dunkelsten Hauttyp (VI) war die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen deutlich höher. [15]

Laut einer Übersicht zu Peeling-Komplikationen sind diese bei dunkleren Hauttypen, bei bestimmten Peelingmitteln und bei Sonne nach der Behandlung wahrscheinlicher; Vorbeugung beginnt damit, gefährdete Menschen zu erkennen. [1] Brennt, spannt und schuppt deine Haut schon, stärke zuerst die Hautbarriere. Eine Übersicht zu Salicylsäure-Peelings behandelt auch den Salicylismus (Vergiftung durch Anreicherung von Salicylsäure im Körper); frag vor großflächiger Anwendung hoch dosierter Produkte ärztlich nach. [11]

Bei Rosazea, Ekzem oder entzündeter Akne sprich vor einer neuen Säure mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Chemisches Peeling in der Praxis: ein ärztlicher Eingriff

Ein Praxis-Peeling ist ein ärztlicher Eingriff, bei dem Säureart, Konzentration, Häufigkeit und Auftragsdruck nach der angestrebten Tiefe gewählt werden. Mittlere Peelings nutzen TCA, tiefe Peelings hoch konzentrierte TCA oder Phenol. Laut einer Expertenübersicht hängt der Erfolg davon ab, dass die Ärztin oder der Arzt Chemie, Biologie, Einsatzgebiete und Nebenwirkungen versteht. [2]

Mit der Tiefe steigen Ergebnis und Komplikationen. [8] Bei leichter bis mittlerer Akne scheinen gängige Praxis-Peelings ähnlich wirksam und gut verträglich, doch die Studienqualität reicht nicht, um eines als überlegen zu bezeichnen. [5] Anleitungen für solche Eingriffe geben wir hier nicht; das entscheidet die Hautarztpraxis.

Häufige Fragen

BHA oder AHA bei Unreinheiten?

Keines ist klar überlegen; bei Akne-Peelings in der Praxis schnitten beide ähnlich ab. Eine systematische Übersicht fand keinen Unterschied zwischen Glycol- und Salicylsäure-Peelings, bei niedriger Studienqualität. [5] In einer kleinen Halbseitenstudie hielt die Wirkung des Salicylsäure-Peelings zwei Monate an, bei weniger frühen Nebenwirkungen. [12]

Wann wirkt ein chemisches Peeling?

Einen festen Zeitpunkt gibt es nicht; er hängt von Stärke und Art der Behandlung ab. In einer Akne-Studie mit 30-%-Praxis-Peelings zeigte sich eine deutliche Wirkung ab der zweiten Sitzung. [12] Die Heimstudie mit 8-%-AHA-Cremes bewertete nach 22 Wochen, und der Nutzen war moderat. [4]

Was ist nach einem chemischen Peeling zu beachten?

Vor allem Sonnenschutz: Sonne nach einem Peeling macht Komplikationen wahrscheinlicher. [1] Nach einem Praxis-Peeling gilt die Pflegeanleitung deiner Ärztin oder deines Arztes. Als allgemeine Empfehlung: Schuppen nicht abziehen und in diesen Tagen kein weiteres Peeling verwenden.

Chemisches Peeling in der Schwangerschaft?

Dazu gibt es in unseren Quellen keine Studie; entscheide gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Keine der hier genutzten Studien hat die Sicherheit in der Schwangerschaft geprüft. Wir bezeichnen AHA- und BHA-Produkte für zuhause und Praxis-Peelings in der Schwangerschaft deshalb weder als sicher noch als bedenklich.

Quellen

  1. Costa IMC, Damasceno PS, Costa MC, Gomes KGP. Review in peeling complications. J Cosmet Dermatol. 2017;16(3):319-326. PubMed · DOI
  2. Fischer TC, Perosino E, Poli F, Viera MS, Dreno B, Cosmetic Dermatology European Expert Group. Chemical peels in aesthetic dermatology: an update 2009. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2010;24(3):281-292. PubMed · DOI
  3. Kaidbey K, Sutherland B, Bennett P, et al. Topical glycolic acid enhances photodamage by ultraviolet light. Photodermatol Photoimmunol Photomed. 2003;19(1):21-27. PubMed · DOI
  4. Stiller MJ, Bartolone J, Stern R, et al. Topical 8% glycolic acid and 8% L-lactic acid creams for the treatment of photodamaged skin. A double-blind vehicle-controlled clinical trial. Arch Dermatol. 1996;132(6):631-636. PubMed
  5. Chen X, Wang S, Yang M, Li L. Chemical peels for acne vulgaris: a systematic review of randomised controlled trials. BMJ Open. 2018;8(4):e019607. PubMed · DOI
  6. Tan MG, Kim WB, Jo CE, Nabieva K, Kirshen C, Ortiz AE. Topical treatment for postinflammatory hyperpigmentation: a systematic review. J Dermatolog Treat. 2022;33(5):2518-2526. PubMed · DOI
  7. Krstonošić V, Ćirin D. Are cosmetics based on alpha hydroxy acids safe to use when purchased over the internet? Toxicol Ind Health. 2022;38(12):835-838. PubMed · DOI
  8. Lee KC, Wambier CG, Soon SL, et al. Basic chemical peeling: Superficial and medium-depth peels. J Am Acad Dermatol. 2019;81(2):313-324. PubMed · DOI
  9. Kornhauser A, Coelho SG, Hearing VJ. Applications of hydroxy acids: classification, mechanisms, and photoactivity. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2010;3:135-142. PubMed · DOI
  10. Tang SC, Yang JH. Dual Effects of Alpha-Hydroxy Acids on the Skin. Molecules. 2018;23(4). PubMed · DOI
  11. Arif T. Salicylic acid as a peeling agent: a comprehensive review. Clin Cosmet Investig Dermatol. 2015;8:455-461. PubMed · DOI
  12. Kessler E, Flanagan K, Chia C, Rogers C, Glaser DA. Comparison of alpha- and beta-hydroxy acid chemical peels in the treatment of mild to moderately severe facial acne vulgaris. Dermatol Surg. 2008;34(1):45-50; discussion 51. PubMed · DOI
  13. Smith WP. Epidermal and dermal effects of topical lactic acid. J Am Acad Dermatol. 1996;35(3 Pt 1):388-391. PubMed · DOI
  14. Liu H, Yu H, Xia J, et al. Topical azelaic acid, salicylic acid, nicotinamide, sulphur, zinc and fruit acid (alpha-hydroxy acid) for acne. Cochrane Database Syst Rev. 2020;5(5):CD011368. PubMed · DOI
  15. Vemula S, Maymone MBC, Secemsky EA, et al. Assessing the safety of superficial chemical peels in darker skin: A retrospective study. J Am Acad Dermatol. 2018;79(3):508-513.e2. PubMed · DOI
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