KURZ GEANTWORTET

Ceramide sind fettähnliche Stoffe (Lipide) der Hornschicht. Zusammen mit Cholesterin und freien Fettsäuren bilden sie die Lipidschichten zwischen den Hornzellen, die für die Hautbarriere entscheidend sind. [1] In einer kleinen kontrollierten Studie erhöhte eine Creme mit Ceramiden die Feuchtigkeit trockener Haut und senkte den Wasserverlust. [2] Dass eine Ceramide-Creme anderen Feuchtigkeitscremes überlegen ist, zeigen die bisherigen Vergleiche aber nicht. [3, 4]

In diesem Artikel
  1. Was sind Ceramide?
  2. Ceramide-Wirkung: Was machen Ceramide mit der Haut?
  3. Ist eine Ceramide-Creme besser als andere Cremes?
  4. Kann die Haut mehr eigene Ceramide bilden?
  5. Wie wendest du Ceramide an?
  6. Was ist im Verlauf zu erwarten?
  7. Wie verträglich sind Ceramide?
  8. Häufige Fragen
  9. Quellen

Was sind Ceramide?

Ceramide sind eine vielfältige Gruppe von Sphingolipiden, also bestimmten Fettmolekülen, in der Hornschicht (Stratum corneum), der äußersten Hautschicht. Zwischen den Hornzellen bilden sie mit Cholesterin und freien Fettsäuren geordnete Lipidschichten, die den Durchtritt von Wasser begrenzen. Die drei Gruppen kommen dort in etwa gleichen molaren Anteilen vor. [1]

Die Hornschicht ist allerdings mehr als Fett. Hornzellen, natürliche Feuchthaltefaktoren, Enzyme, körpereigene antimikrobielle Eiweiße und Lipide arbeiten zusammen, um Wasserverlust zu begrenzen und schädliche Einflüsse abzuhalten. Wie gut das gelingt, hängt von Körperstelle, Alter und Hauttyp ab. [8] Das große Bild erklärt der Ratgeber zur Hautbarriere.

In Versuchen führten unvollständige Lipidmischungen zu gestörten Schichtstrukturen, vollständige zu normalen. [1] Darauf beruht die Idee, Ceramide von außen zu ergänzen. Ob das mit einer Creme im Alltag gelingt, ist eine eigene Frage.

Welche Ceramide gibt es?

Ceramide unterscheiden sich im Aufbau; eine ältere Studie trennte in der Hornschicht sechs Fraktionen. [9] Studien zu Pflegeprodukten nennen Bezeichnungen wie Ceramid 1, 3 und 6-II oder das Verhältnis der Ceramide NP und NS. [2, 5] Daneben gibt es Pseudo-Ceramide: synthetische Moleküle, die Ceramiden ähneln. [5]

Auf der Verpackung erscheinen Ceramide meist mit Buchstabenkürzeln; wie du die Liste liest, zeigt der Ratgeber zur INCI-Liste. Welche Variante in einer Creme am besten abschneidet, hat keine unserer Quellen verglichen.

Ceramide-Wirkung: Was machen Ceramide mit der Haut?

Die Ceramide-Wirkung hat zwei Seiten. In der Haut sind Ceramide Bausteine der Barriere; aufgetragen sollen sie diese Barriere unterstützen. Für die erste Seite ist die Grundlagenforschung solide. Für Cremes gibt es kontrollierte Studien, doch sie sind klein und kurz und testeten jeweils eine bestimmte Formel. [2, 5]

Weniger Ceramide, trockenere Haut?

In einer Studie von 1991 nahm die Ceramidmenge in der Hornschicht des Unterarms bei 65 gesunden Menschen mit dem Alter deutlich ab. Bei 32 bis 35 Menschen mit Neurodermitis (atopischer Dermatitis) lag sie in betroffener Haut klar unter der von Gleichaltrigen; auch unauffällige Haut hatte weniger Ceramide. [9]

Die Autoren vermuteten den Mangel als mögliche Ursache trockener Haut. Die Studie zeigt aber nur einen Zusammenhang, gemessen am Unterarm und mit einer älteren Methode. Eine Übersicht betont, dass sich die Verbindung zwischen Hautstörungen und Barrierelipiden schwer beweisen lässt. [1] Eine neuere Arbeit hält die Mechanismen trockener und empfindlicher Haut für nicht vollständig verstanden. [8]

Was zeigen Studien mit Ceramid-Cremes?

In einer doppelblinden, randomisierten Studie cremten 24 Menschen mit leichter bis mäßiger Hauttrockenheit (Durchschnittsalter 54,83 Jahre) eine Wade mit einer Creme mit Ceramid 1, 3 und 6-II ein, die andere mit einer einfachen hydrophilen Creme. Schon nach einer Anwendung waren Feuchtigkeit, Wasserverlust und pH-Wert auf der Ceramidseite bis zu 24 Stunden besser. [2]

Nach 28 Tagen zweimal täglicher Anwendung war der Vorteil deutlicher und hielt sieben Tage nach dem Absetzen an. Die Gruppe war klein, getestet wurde Wadenhaut, und die übrigen Bestandteile der Formel lassen sich vom Ceramid nicht trennen. [2]

Eine zweite Studie prüfte ein Spray mit Pseudo-Ceramiden bei Menschen, die ihre Haut als trocken und empfindlich beschrieben und einen erhöhten Wasserverlust hatten. Nach vier Wochen verbesserten sich in der Testgruppe (33 Personen) Wassergehalt, Wasserverlust und Schuppung, in der Kontrollgruppe (19 Personen) nicht. Die Autoren arbeiten für das Unternehmen, das den Stoff entwickelt hat; die Gruppen waren klein und ungleich groß. [5]

Und unter einer Aknebehandlung?

Eine verschreibungspflichtige Aknebehandlung erhöhte in einer doppelblinden Studie den Wasserverlust der Haut. Wer zusätzlich einen ceramidhaltigen Schaumreiniger mit Lotion nutzte, hatte zu allen Messzeitpunkten niedrigere Werte als die Gruppe mit einfachem Reiniger, nach 12 Wochen sogar unter dem Ausgangswert, und weniger Trockenheit. [6]

Getestet wurde eine ganze Routine, und die Teilnehmerzahl nennt die Zusammenfassung nicht. Welche Aknebehandlung passt, entscheidet die Dermatologie; mehr im Ratgeber zu Pickeln und Akne.

Ist eine Ceramide-Creme besser als andere Cremes?

Nach den bisherigen Vergleichen nicht eindeutig. Eine Ceramide-Creme kann trockene Haut gut pflegen, doch Studien, die sie direkt mit anderen Feuchtigkeitscremes vergleichen, finden kaum Unterschiede. Ein Cochrane-Review zu Neurodermitis fand keine verlässlichen Belege dafür, dass eine Feuchtigkeitscreme einer anderen überlegen ist. [10]

Eine Metaanalyse fasste fünf Studien zu Neurodermitis zusammen. Beim Wasserverlust gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen ceramidhaltigen und anderen Cremes. Beim Schweregrad-Score SCORAD schnitten Ceramid-Cremes um knapp einen Punkt besser ab (mittlere Differenz −0,98). Die Studien waren klein (15 bis 38 Personen), die Vergleichscremes sehr verschieden, und die klinische Bedeutung eines Punktes ist unklar. [3]

In einer randomisierten Doppelblindstudie mit 53 Kindern mit leichter bis mittelschwerer Neurodermitis sank der SCORAD nach drei Monaten mit einer Ceramid-Creme um 22,1 und mit einer Creme auf Paraffinbasis um 21,4 Punkte. Wasserverlust und Kortikosteroidbedarf waren ähnlich. Eine Gleichwertigkeit ließ sich statistisch nicht beweisen; dafür war die Studie zu klein. [4]

Regelmäßiges Eincremen gilt bei Neurodermitis als erster Schritt. [11] Welche Creme es sein soll, lässt sich aus diesen Daten nicht zugunsten der Ceramide entscheiden.

Was bedeutet das Verhältnis 3:1:1?

Manche Produkte werben mit einem „hautidentischen“ Lipidverhältnis. Die Idee stammt vor allem aus Versuchen an Mäusehaut: Eine gleichteilige Mischung aus Ceramiden, Cholesterin und Fettsäuren erlaubte eine normale Reparatur der gestörten Barriere, ein bis zu dreifach erhöhter Anteil einer Komponente beschleunigte sie. Nur ein oder zwei der Lipide allein verzögerten die Reparatur. Am Menschen gab es nur vorläufige Ergebnisse. [12]

Bei alten Mäusen beschleunigte eine cholesterinbetonte Mischung im Verhältnis 3:1:1:1 die Reparatur, ebenso bei sechs Menschen im Alter von 80 ± 5 Jahren nach Abziehen der Hornschicht mit Klebestreifen. Eine fettsäurebetonte Mischung verzögerte sie bei den Mäusen dagegen. [13] Es kommt also darauf an, welches Lipid überwiegt. Ob ein Verhältnis auf der Verpackung im fertigen Produkt denselben Effekt hat, hat keine unserer Quellen untersucht.

Ceramide-Creme fürs Gesicht: Worauf achten?

Weil die gesamte Formel mehr zählt als ein einzelner Name, lohnt der Blick aufs Ganze. Cremes unterscheiden sich stark: Emulgatoren können die Barriere schwächen, und auch Hilfsstoffe, die nicht als Wirkstoff gelten, haben teils deutliche Effekte. [14] In der Praxis helfen diese Fragen:

  1. Textur: Reichhaltiger bei Spannen, leichter bei Glanz.
  2. Duftstoffe: Bei empfindlicher Haut eher ohne.
  3. Eine Neuheit auf einmal: So kannst du eine Reaktion zuordnen.
  4. Gesamte Pflege: Mehr zu Bestandteilen und Texturen im Ratgeber zur Feuchtigkeitscreme.

Kann die Haut mehr eigene Ceramide bilden?

Ein zweiter Ansatz ist, die hauteigene Ceramidbildung anzuregen, statt fertige Ceramide aufzutragen; die Haut soll die Lipide dann selbst herstellen. Eine Übersicht beschreibt den Weg über Vorstufen als Strategie. [1] Die meisten Daten dazu betreffen Niacinamid, eine Form von Vitamin B3, und stammen überwiegend aus Zellkulturen. [15]

In kultivierten menschlichen Hautzellen steigerte Niacinamid die Ceramidbildung dosisabhängig um das 4,1- bis 5,5-Fache, ebenso die Bildung von freien Fettsäuren und Cholesterin. Auf trockener Haut erhöhte es die Ceramide der Hornschicht und senkte den Wasserverlust; der klinische Teil war allerdings klein. [15] Mehr dazu im Niacinamid-Ratgeber.

In Mäuseversuchen konnten Glucosylceramide und Sphingomyelin, zwei Vorstufen, die Ceramide in einer Lipidmischung ersetzen. [12] Eine Übersicht erwähnt außerdem, dass leicht saure Cremes Enzyme und die Ceramidbildung unterstützen könnten. [11] Ob Produkte mit „Ceramid-Vorstufen“ klinisch etwas bewirken, hat keine unabhängige Studie in unseren Quellen gezeigt.

Wie wendest du Ceramide an?

Ceramide musst du nicht vorsichtig einschleichen wie manche Wirkstoffe; sie stecken meist in Cremes, Lotionen oder Seren. In den Studien wurden die Produkte zweimal täglich über Wochen aufgetragen. [2, 5] Eine feste Regel für Menge, Tageszeit oder Reihenfolge folgt daraus nicht. Hier helfen praktische Überlegungen.

In der Praxis steht eine Creme mit Ceramiden nach der Reinigung und nach dünnflüssigen Seren; morgens folgt der Sonnenschutz. Ceramide lassen sich mit vielen anderen Inhaltsstoffen kombinieren. Die folgende Übersicht beruht auf Praxis, nicht auf Vergleichsstudien:

KombinationPraxishinweis
HyaluronsäureFeuchthaltemittel unter der Creme
RetinolCreme als ruhiger Schritt an Retinol-Abenden
PanthenolSteckt oft in derselben Barrierecreme
SqualanLeichtes Öl, wenn die Creme zu wenig Fett liefert

Mehr zu den Partnern im Hyaluronsäure-Ratgeber, Retinol-Ratgeber, Panthenol-Ratgeber und Squalan-Ratgeber. Beginne neue Produkte nacheinander, damit du Reaktionen zuordnen kannst.

Was ist im Verlauf zu erwarten?

Eine Creme mit Ceramiden fühlt sich vom ersten Auftragen an wie eine Pflege an; messbare Veränderungen brauchen länger. In der Wadenstudie zeigten sich erste Unterschiede nach einer Anwendung und deutlichere nach 28 Tagen. [2] Die Spray-Studie maß nach vier Wochen. [5] Das sind Messpunkte unter Studienbedingungen, keine persönlichen Fristen.

ZeitraumWorauf du achtest
Erste TageTextur, Brennen, neue Pickel
Zwei bis vier WochenSpannen nach dem Waschen, raue Stellen
Nach etwa vier WochenBilanz ziehen; bei Ekzemen oder anhaltender Trockenheit ärztlich abklären

Bessert sich die Haut, beweist das noch nicht, dass die Ceramide der Grund waren. Auch Wetter, Heizungsluft und eine mildere Reinigung spielen mit.

Wie verträglich sind Ceramide?

Ceramide gelten als gut verträglich. Ein Expertengremium für die Sicherheit kosmetischer Inhaltsstoffe kam zu dem Schluss, dass Ceramide in den üblichen Verwendungen und Konzentrationen in Kosmetik sicher sind. [7] Das schließt eine persönliche Empfindlichkeit nicht aus, und Einzelheiten der Reiz- und Allergietests nennt die Zusammenfassung nicht.

Reagiert deine Haut auf eine Ceramid-Creme, muss das nicht am Ceramid liegen. Laut einer Übersicht können Emulgatoren und andere Hilfsstoffe die Haut deutlich beeinflussen. [14] Setze das Produkt dann ab und prüfe die Inhaltsliste.

Zu Schwangerschaft und Stillzeit enthalten unsere Quellen keine eigenen Daten. Besprich neue Produkte mit vollständiger Inhaltsliste ärztlich.

Bei Neurodermitis senkten Feuchtigkeitscremes in einem Cochrane-Review den von Untersuchenden beurteilten Schweregrad und die Zahl der Schübe. [10] Diagnose und Behandlung bleiben trotzdem Aufgabe der Dermatologie; eine Creme ersetzt sie nicht.

Häufige Fragen

Wann und wie oft solltest du Ceramide verwenden?

Morgens, abends oder beides: Das hängt vom Produkt ab, nicht vom Ceramid. In den Studien wurde zweimal täglich aufgetragen, etwa über 28 Tage oder drei Monate. [2, 4] Das ist eine Studienbedingung, keine Pflicht. In der Praxis genügt vielen eine Creme am Abend; wer tagsüber Spannen spürt, cremt auch morgens.

Ceramide-Serum oder Creme – was ist besser?

Vergleiche zwischen Serum und Creme mit Ceramiden enthalten unsere Quellen nicht. Getestet wurden Cremes, eine Lotion und ein Spray. [2, 6, 5] Entscheidend ist die gesamte Formel. Ein Serum passt eher als Ergänzung unter einer Creme; allein reicht es trockener Haut oft nicht. Das ist eine praktische Einschätzung, kein Studienergebnis.

Passen Ceramide und Niacinamid zusammen?

In unseren Quellen spricht nichts dagegen; beide stecken oft in derselben Creme. Niacinamid steigerte in Zellkulturen die Ceramidbildung und erhöhte auf trockener Haut die Ceramide der Hornschicht. [15] Ob die Kombination im fertigen Produkt mehr bringt als jeder Stoff allein, wurde nicht getrennt untersucht.

Bringen Ceramid-Kapseln zum Einnehmen etwas?

Kapseln sind nicht Thema dieses Ratgebers. Nur so viel: Eine Metaanalyse fand bei gesunden Erwachsenen mit eingenommenen Ceramiden eine kleine, statistisch signifikante Zunahme der Hautfeuchtigkeit, gestützt auf sieben randomisierte Studien mit 426 Personen. Die Ergebnisse schwankten stark, teils mit Verzerrungsrisiko. [16] Eine Empfehlung folgt daraus nicht; sprich Nahrungsergänzung ärztlich ab.

Quellen

  1. Coderch L, López O, de la Maza A, Parra JL. Ceramides and skin function. Am J Clin Dermatol. 2003;4(2):107-129. PubMed · DOI
  2. Lueangarun S, Tragulplaingam P, Sugkraroek S, Tempark T. The 24-hr, 28-day, and 7-day post-moisturizing efficacy of ceramides 1, 3, 6-II containing moisturizing cream compared with hydrophilic cream on skin dryness and barrier disruption in senile xerosis treatment. Dermatol Ther. 2019;32(6):e13090. PubMed · DOI
  3. Nugroho WT, Sawitri S, Astindari A, et al. The Efficacy of Moisturisers Containing Ceramide Compared with Other Moisturisers in the Management of Atopic Dermatitis: A Systematic Literature Review and Meta-Analysis. Indian J Dermatol. 2023;68(1):53-58. PubMed · DOI
  4. Gupta S, Ramam M, Sharma VK, Sethuraman G, Pandey RM, Bhari N. Evaluation of a paraffin-based moisturizer compared to a ceramide-based moisturizer in children with atopic dermatitis: A double-blind, randomized controlled trial. Pediatr Dermatol. 2023;40(4):627-632. PubMed · DOI
  5. Akahane T, Watanabe D, Shimizu E, Tanaka K, Kaizu K. Efficacy of Pseudo-Ceramide Absorption Into the Stratum Corneum and Effects on Transepidermal Water Loss and the Ceramide Profile: A Randomized Controlled Trial. J Cosmet Dermatol. 2025;24(1):e16655. PubMed · DOI
  6. Draelos ZD, Baalbaki N, Colon G, Dreno B. Ceramide-Containing Adjunctive Skin Care for Skin Barrier Restoration During Acne Vulgaris Treatment. J Drugs Dermatol. 2023;22(6):554-558. PubMed · DOI
  7. Burnett CL, Boyer IJ, Bergfeld WF, et al. Safety Assessment of Ceramides as Used in Cosmetics. Int J Toxicol. 2020;39(3_suppl):5S-25S. PubMed · DOI
  8. Fluhr JW, Moore DJ, Lane ME, Lachmann N, Rawlings AV. Epidermal barrier function in dry, flaky and sensitive skin: A narrative review. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2024;38(5):812-820. PubMed · DOI
  9. Imokawa G, Abe A, Jin K, Higaki Y, Kawashima M, Hidano A. Decreased level of ceramides in stratum corneum of atopic dermatitis: an etiologic factor in atopic dry skin? J Invest Dermatol. 1991;96(4):523-526. PubMed · DOI
  10. van Zuuren EJ, Fedorowicz Z, Christensen R, Lavrijsen A, Arents BWM. Emollients and moisturisers for eczema. Cochrane Database Syst Rev. 2017;2(2):CD012119. PubMed · DOI
  11. Rajkumar J, Chandan N, Lio P, Shi V. The Skin Barrier and Moisturization: Function, Disruption, and Mechanisms of Repair. Skin Pharmacol Physiol. 2023;36(4):174-185. PubMed · DOI
  12. Man MQ M, Feingold KR, Thornfeldt CR, Elias PM. Optimization of physiological lipid mixtures for barrier repair. J Invest Dermatol. 1996;106(5):1096-1101. PubMed · DOI
  13. Zettersten EM, Ghadially R, Feingold KR, Crumrine D, Elias PM. Optimal ratios of topical stratum corneum lipids improve barrier recovery in chronologically aged skin. J Am Acad Dermatol. 1997;37(3 Pt 1):403-408. PubMed · DOI
  14. Lodén M. Role of topical emollients and moisturizers in the treatment of dry skin barrier disorders. Am J Clin Dermatol. 2003;4(11):771-788. PubMed · DOI
  15. Tanno O, Ota Y, Kitamura N, Katsube T, Inoue S. Nicotinamide increases biosynthesis of ceramides as well as other stratum corneum lipids to improve the epidermal permeability barrier. Br J Dermatol. 2000;143(3):524-531. PubMed · DOI
  16. Sun Q, Wu J, Qian G, Cheng H. Effectiveness of Dietary Supplement for Skin Moisturizing in Healthy Adults: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Front Nutr. 2022;9:895192. PubMed · DOI
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