KURZ GEANTWORTET

Pickelmale sind oft keine Narben: Rote oder braune Flecken nach Pickeln sind Farbveränderungen, die lange bestehen, sich aber teilweise zurückbilden können. Eingesunkene oder erhabene Aknenarben verändern dagegen das Gewebe und bleiben häufig. Sonnenschutz und einige Wirkstoffe können Flecken unterstützen; bei Narben beurteilt die Dermatologie, welche Behandlung infrage kommt. [1, 2]

In diesem Artikel
  1. Pickelmale oder Aknenarben: Was ist der Unterschied?
  2. Wie häufig sind Aknenarben?
  3. Verschwinden Pickelmale von allein?
  4. Pickelmale loswerden: Was zeigen Studien zu Cremes?
  5. Können Cremes Aknenarben auffüllen?
  6. Warum Sonnenschutz bei Pickelmalen zählt
  7. Aknenarben entfernen: Was prüft die Dermatologie?
  8. Wie entstehen weniger neue Male?
  9. Wann sollte eine Ärztin oder ein Arzt draufschauen?
  10. Häufige Fragen
  11. Quellen

Pickelmale oder Aknenarben: Was ist der Unterschied?

„Pickelmale“ ist ein Alltagswort für alles, was nach einem Pickel sichtbar bleibt. Fachlich werden Farbveränderungen von Narben getrennt: Rote und braune Flecken liegen flach in der Haut und verändern ihre Struktur nicht. Aknenarben sind dagegen eingesunkene oder erhabene Veränderungen des Gewebes. Übersichten raten, den Typ zu bestimmen, weil die Behandlung davon abhängt. [2, 1]

Aknenarben sind verbreitet und können auch entstehen, wenn Akne wirksam behandelt wird. Betroffene tragen laut einer Übersicht oft eine deutliche seelische Last, bis hin zu Depression und Suizidgedanken. [2] Wie Pickel selbst entstehen, erklärt der Ratgeber zu Pickeln und Akne.

Eine grobe Orientierung, die keine Diagnose ersetzt:

MerkmalRote oder braune MaleEingesunkene Narben
Oberflächeflach, glattVertiefung, Kante oder Welle
Was sich verändertFarbeGewebe
Im Verlaufkann verblassenbleibt häufig
Cremeskönnen unterstützenfüllen nicht auf

Ein einfacher Praxistest: Leuchte mit einer Lampe seitlich über die Haut. Werfen die Stellen kleine Schatten, handelt es sich eher um Vertiefungen als um Flecken.

Rote und braune Pickelmale

Entzündung in der Haut kann die Melaninbildung anregen und Pigment falsch ablagern. So entstehen braune Flecken, die postinflammatorische Hyperpigmentierung. Rote Flecken, das postinflammatorische Erythem, kommen bei jeder Hautfarbe vor. Braune Male sind bei dunklerer Haut häufiger, rote bei heller Haut. [1]

Die Flecken können lange bestehen und stören viele Betroffene mehr als die Pickel selbst. Vieles, was über sie bekannt ist, wurde aus allgemeinen Pigmentstudien abgeleitet. [1] Studien direkt zu Flecken nach Entzündungen gibt es weniger als etwa zu Melasma. [5] Andere Pigmentflecken behandelt der Pigmentflecken-Ratgeber.

Eingesunkene und erhabene Aknenarben

Eingesunkene, sogenannte atrophe Narben werden meist in drei Typen eingeteilt: schmale, tiefe Eispickelnarben, kantige Kastennarben (Boxcar) und weich gewellte Rollnarben. Studien benennen den Narbentyp allerdings oft nicht, was Vergleiche erschwert. [3]

In einer koreanischen Klinikstudie mit 416 Betroffenen hatten 98,56 % eingesunkene Narben, 12,74 % Keloidnarben und 11,06 % papulöse Narben, also kleine erhabene, hautfarbene Knötchen, meist an Kinn und Rücken. In beiden erhabenen Formen fand sich vermehrtes Bindegewebe. [6] Erhabene Narben und Keloide gehören in ärztliche Hände; ihre Behandlung ist nicht Thema dieses Ratgebers.

Wie häufig sind Aknenarben?

Häufiger, als viele denken. Eine Metaanalyse von 37 Studien mit 24.649 Aknepatientinnen und -patienten fand Narben bei 47 %. Das Risiko war bei Männern höher (Odds Ratio 1,58), bei Akne in der Familie (2,73) und mit zunehmender Schwere: 2,34 bei mittelschwerer, 5,51 bei schwerer Akne. [4]

Die Daten stammen aus Beobachtungsstudien mit sehr unterschiedlichen Gruppen. Dass frühe Behandlung Narben verhindert, folgern die Autoren, können es mit diesem Studiendesign aber nicht beweisen. [4]

Wie Narben entstehen, verfolgte eine kleine Studie mit 32 Menschen mit mittelschwerer Akne sechs Monate lang. Aus einer einzelnen Läsion wurde mit einer Wahrscheinlichkeit von 5,7 % eine Narbe. Fast alle Narben (83 %) gingen aus roten oder braunen Flecken hervor, 16 % direkt aus Papeln und Pusteln. Je länger eine Papel bestand, desto höher war das Risiko. [7]

Verschwinden Pickelmale von allein?

Flache Flecken können sich zurückbilden, eingesunkene Narben meist nicht. Wie lange Flecken brauchen, lässt sich aus den Studien nicht in Wochen angeben; eine Übersicht betont nur, dass sie lange bestehen können. In einer Studie wurden braune Flecken über 12 Wochen auch mit einem wirkstofffreien Gel deutlich heller, was für ein natürliches Verblassen spricht. [1, 8]

Bei neuen eingesunkenen Narben ist das Bild gemischt. In der Studie mit 32 Personen waren nach sechs Monaten 66,2 % der neu entstandenen Narben noch vorhanden, der Rest war vorübergehend. Von den Narben, die nach sechs Monaten noch da waren, bestanden 81,7 % auch nach zwei Jahren. [7]

Frische Vertiefungen können sich also teilweise noch zurückbilden. Was nach einem halben Jahr bleibt, bleibt dagegen meist.

Pickelmale loswerden: Was zeigen Studien zu Cremes?

Wer Pickelmale loswerden will, hat bei flachen Flecken die besten Aussichten. Eine systematische Übersicht über 47 Studien zu Flecken nach Entzündungen fand die meisten hochwertigen Studien für Retinoide, Hydroxysäuren und Breitband-Sonnenschutz; auch Niacinamid war hochwertig untersucht. Häufige Nebenwirkungen waren Schälen, Brennen, Stechen, Trockenheit und Juckreiz. [9]

Für braune Flecken nach Akne speziell gibt es keine großen randomisierten Studien. Eine Runde aus zehn Dermatologinnen und Dermatologen setzt deshalb zuerst auf eine frühe, wirksame Behandlung der Akne selbst, meist mit verschreibungspflichtigen Mitteln. Gegen die Flecken können laut diesem Konsens aufhellende Wirkstoffe, Azelainsäure, chemische Peelings oder Antioxidanzien ergänzt werden. [10] Das ist Expertenmeinung, keine Studienlage.

Retinoide, Säuren und Niacinamid

Retinoide und Hydroxysäuren gehören zu den am besten untersuchten Gruppen. Die Studien maßen Flecken allerdings sehr unterschiedlich, was Vergleiche erschwert. [9] Mehr zu einzelnen Wirkstoffen steht im Retinol-Ratgeber und im Niacinamid-Ratgeber.

Praktisch bewährt sich: ein Wirkstoff auf einmal, einige Wochen Geduld und bei Brennen eine Pause. Denn auch äußere Reize können Pigmentflecken auslösen, nicht nur Pickel. [5]

Azelainsäure bei roten Malen

In einer Studie mit 72 Personen mit leichter bis mittelschwerer Akne, von denen 60 bis zum Ende teilnahmen, wurde zweimal täglich ein Gel mit 15 % Azelainsäure oder ein wirkstofffreies Gel aufgetragen. Nach 8 und 12 Wochen waren rote Male in der Azelainsäuregruppe deutlich blasser als zu Beginn und als unter Placebo. [8]

Braune Flecken wurden in beiden Gruppen heller; unter Azelainsäure sank nach 12 Wochen zusätzlich das Melanin im Fleck deutlich. Nebenwirkungen waren selten. Die Studie war klein, stammt aus einem einzigen Land und wurde erst nachträglich registriert; ob schwächere Kosmetik ähnlich wirkt, zeigt sie nicht. [8]

Und Vitamin C?

Eine eigene randomisierte Studie zu Vitamin C bei Flecken nach Akne haben wir nicht gefunden. Der Expertenkonsens nennt Antioxidanzien lediglich als mögliche Ergänzung. [10] Was Vitamin C allgemein kann, beschreibt der Vitamin-C-Ratgeber.

Können Cremes Aknenarben auffüllen?

Nein, dafür gibt es keine Belege. Ein Cochrane-Review mit 24 randomisierten Studien und 789 Erwachsenen fand für keine Behandlung von Aknenarben hochwertige Belege, und für Kosmetik, die eingesunkene Narben glätten soll, haben wir keine überzeugende Studie gefunden. Eine Creme ersetzt kein Verfahren, das am Gewebe ansetzt. [11]

Eine Creme kann Rötung oder Pigment rund um eine Narbe beeinflussen und die Haut ruhiger wirken lassen. Die Vertiefung selbst bleibt. Übersichten empfehlen, Narben mit Bewertungsinstrumenten zu erfassen und ihren Untertyp zu bestimmen, bevor eine Behandlung geplant wird. [2]

Warum Sonnenschutz bei Pickelmalen zählt

Sonnenlicht kann Pickel vorübergehend besser aussehen lassen, fördert laut einer Übersicht aber Entzündung, Narbengewebe sowie rote und braune Flecken nach Pickeln. Dieselbe Übersicht fand allerdings nur vier passende Studien zu Sonnenschutz bei Akne. Getönte Produkte können Male zusätzlich abdecken. [12]

In fast allen Studien zu Flecken nach Entzündungen wurde Sonnenschutz ab LSF 30 empfohlen. [9] Eine weitere Übersicht stützt einen Schutz vor UVA, UVB und sichtbarem Licht, damit sich Pigmentflecken stabilisieren und bessern können. [13]

Allein lässt Sonnenschutz Flecken nicht verschwinden, er ist aber eine sinnvolle Grundlage für jede andere Pflege. Wie du ihn gleichmäßig aufträgst, steht im Sonnenschutz-Ratgeber.

Aknenarben entfernen: Was prüft die Dermatologie?

„Aknenarben entfernen“ klingt endgültiger, als die Studienlage ist. Eine Übersicht nennt chirurgische Techniken, Unterspritzungen mit Füllmaterial, chemische Peelings, Abschleifen, Microneedling und energiebasierte Geräte wie Laser. Welches Verfahren passt, hängt vom Narbentyp ab und wird dermatologisch beurteilt. [3]

Die Beweislage ist dünn. Der Cochrane-Review fand für Laser, Peelings und Microneedling nur Belege sehr niedriger Qualität. Für Füllmaterial gab es Belege mittlerer Qualität (relatives Risiko 1,84 gegenüber Placebo nach 24 Wochen, 147 Teilnehmende). Keine Methode ließ sich als erste Wahl empfehlen. [11]

Eine Netzwerk-Metaanalyse mit 68 randomisierten Studien und 4.480 Patientinnen und Patienten sah Kombinationen aus Laser und Eigenbluttherapie (PRP) oder Füllmaterial bei der Narbenschwere vorn; Microneedling war am wenigsten schmerzhaft. Kein Verfahren senkte das Risiko für Rötung oder Pigmentflecken klar stärker als andere. Die Rangfolgen sind Wahrscheinlichkeiten, keine Aussagen über die Größe der Unterschiede. [14]

Sitzungen, Kosten und Verfahrensdetails nennen wir bewusst nicht; sie hängen vom Einzelfall ab.

Wie entstehen weniger neue Male?

Ein naheliegender Ansatz ist, aktive Akne nicht lange schwelen zu lassen. In einer kleinen, herstellerfinanzierten Studie mit 31 Erwachsenen blieb die Zahl eingesunkener Narben auf der Gesichtshälfte, die ein verschreibungspflichtiges Aknemittel erhielt, stabil. Auf der Hälfte mit wirkstofffreiem Gel stieg sie in sechs Monaten um etwa 25 %. [15]

Auch der Expertenkonsens zu Flecken rät, Akne früh und wirksam zu behandeln. [10] Die Metaanalyse zu Narben kommt zu einem ähnlichen Schluss, kann ihn mit Beobachtungsdaten aber nicht beweisen. [4] Welche Behandlung infrage kommt, entscheidet die Dermatologie.

Und das Ausdrücken? Eine Studie, die direkt misst, ob Drücken Narben verursacht, haben wir nicht gefunden. Bekannt ist, dass Papeln, die länger bestehen, eher Narben hinterlassen. [7] Pickel in Ruhe zu lassen, ist deshalb eine vernünftige Vorsicht. Warum Drücken auch bei Mitessern wenig bringt, erklärt der Ratgeber zu Mitessern.

Wann sollte eine Ärztin oder ein Arzt draufschauen?

Ärztlicher Rat lohnt sich, wenn neue Narben entstehen, die Akne noch aktiv ist oder dunkle Flecken bleiben, sich verändern oder nicht klar zu früheren Pickeln passen. Hinter dunklen Flecken können auch andere Ursachen stehen; eine Übersicht betont Anamnese, Hautuntersuchung und bei Bedarf eine Gewebeprobe, um Melanome und Vorstufen auszuschließen. [16]

Auch wenn Narben dich stark belasten, ist das Grund genug für einen Termin. Eine dermatologische Praxis kann den Narbentyp bestimmen und die Möglichkeiten realistisch einordnen.

Die klinischen Daten und Grenzen erläutert der Azelainsäure-Ratgeber.

Häufige Fragen

Was hilft gegen Pickelmale?

Bei flachen roten oder braunen Malen: Sonnenschutz, Geduld und ein verträglicher Wirkstoff aus den am besten untersuchten Gruppen, also Retinoide, Hydroxysäuren oder Niacinamid. [9] Ebenso wichtig ist, dass die Akne selbst zur Ruhe kommt. Eingesunkene Narben lassen sich mit Cremes nicht auffüllen; hier beurteilt die Dermatologie, welche Verfahren infrage kommen.

Gehen Aknenarben weg?

Eingesunkene Aknenarben verschwinden meist nicht von selbst. In einer Studie war ein Teil neuer Narben nach sechs Monaten wieder weg; von denen, die blieben, bestanden 81,7 % auch nach zwei Jahren. [7] Verfahren in der Praxis können Narben abmildern, doch die Belege dafür sind überwiegend von niedriger Qualität. [11]

Kann man Pickelmale in einer Woche loswerden?

Realistisch nicht. Keine der hier ausgewerteten Studien zeigt ein Verblassen innerhalb einer Woche; die Azelainsäurestudie etwa maß nach 8 und 12 Wochen. [8] Laut einer Übersicht können solche Flecken lange bestehen. [1] Produkte, die Ergebnisse in wenigen Tagen versprechen, verdienen deshalb Skepsis.

Hinterlässt Ausdrücken Narben?

Direkt gemessen hat das keine der Studien, die wir für diesen Ratgeber ausgewertet haben. Belegt ist, dass entzündete Papeln, die länger bestehen, eher zu Narben werden. [7] Ob Drücken Entzündungen verlängert, wurde nicht untersucht. Zurückhaltung ist deshalb eine vernünftige Vorsicht, keine bewiesene Regel.

Quellen

  1. Elbuluk N, Grimes P, Chien A, et al. The Pathogenesis and Management of Acne-Induced Post-inflammatory Hyperpigmentation. Am J Clin Dermatol. 2021;22(6):829-836. PubMed · DOI
  2. Jennings T, Duffy R, McLarney M, et al. Acne scarring-pathophysiology, diagnosis, prevention and education: Part I. J Am Acad Dermatol. 2024;90(6):1123-1134. PubMed · DOI
  3. Boen M, Jacob C. A Review and Update of Treatment Options Using the Acne Scar Classification System. Dermatol Surg. 2019;45(3):411-422. PubMed · DOI
  4. Liu L, Xue Y, Chen Y, et al. Prevalence and risk factors of acne scars in patients with acne vulgaris. Skin Res Technol. 2023;29(6):e13386. PubMed · DOI
  5. Shenoy A, Madan R. Post-Inflammatory Hyperpigmentation: A Review of Treatment Strategies. J Drugs Dermatol. 2020;19(8):763-768. PubMed · DOI
  6. Lee YJ, Lee CY, Shin MK. A Neglected Acne Scar Type: Papular Acne Scars and Their Correlations With Keloid Scars. Dermatol Surg. 2021;47(10):1347-1351. PubMed · DOI
  7. Tan J, Bourdès V, Bissonnette R, et al. Prospective Study of Pathogenesis of Atrophic Acne Scars and Role of Macular Erythema. J Drugs Dermatol. 2017;16(6):566-572. PubMed
  8. Shucheng H, Zhou X, Du D, Li J, Yu C, Jiang X. Effects of 15% Azelaic Acid Gel in the Management of Post-Inflammatory Erythema and Post-Inflammatory Hyperpigmentation in Acne Vulgaris. Dermatol Ther (Heidelb). 2024;14(5):1293-1314. PubMed · DOI
  9. Tan MG, Kim WB, Jo CE, Nabieva K, Kirshen C, Ortiz AE. Topical treatment for postinflammatory hyperpigmentation: a systematic review. J Dermatolog Treat. 2022;33(5):2518-2526. PubMed · DOI
  10. Taylor S, Elbuluk N, Grimes P, et al. Treatment recommendations for acne-associated hyperpigmentation: Results of the Delphi consensus process and a literature review. J Am Acad Dermatol. 2023;89(2):316-323. PubMed · DOI
  11. Abdel Hay R, Shalaby K, Zaher H, et al. Interventions for acne scars. Cochrane Database Syst Rev. 2016;4(4):CD011946. PubMed · DOI
  12. Piquero-Casals J, Morgado-Carrasco D, Rozas-Muñoz E, et al. Sun exposure, a relevant exposome factor in acne patients and how photoprotection can improve outcomes. J Cosmet Dermatol. 2023;22(6):1919-1928. PubMed · DOI
  13. Fatima S, Braunberger T, Mohammad TF, Kohli I, Hamzavi IH. The Role of Sunscreen in Melasma and Postinflammatory Hyperpigmentation. Indian J Dermatol. 2020;65(1):5-10. PubMed · DOI
  14. Wu B, Gao M, Zhang Y, Bai X. Optimal treatment options for acne scars in patients with historic acne: a systematic review and network meta-analysis. PeerJ. 2025;13:e19938. PubMed · DOI
  15. Dreno B, Tan J, Rivier M, Martel P, Bissonnette R. Adapalene 0.1%/benzoyl peroxide 2.5% gel reduces the risk of atrophic scar formation in moderate inflammatory acne: a split-face randomized controlled trial. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2017;31(4):737-742. PubMed · DOI
  16. Plensdorf S, Livieratos M, Dada N. Pigmentation Disorders: Diagnosis and Management. Am Fam Physician. 2017;96(12):797-804. PubMed
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