KURZ GEANTWORTET

Milien sind winzige, harmlose Zysten direkt unter der Haut, gefüllt mit Keratin (Hornstoff). Sie sind 1–2 mm groß, perlweiß und fest und sitzen oft an Lidern und Wangen. Bei Babys verschwinden sie meist von selbst. Bei Erwachsenen können sie bleiben; wenn sie stören, entfernt sie die Hautarztpraxis. [1, 2]

In diesem Artikel
  1. Was sind Milien?
  2. Wie entstehen Milien? Die Ursachen
  3. Milien am Auge und am Augenlid
  4. Milien bei Babys
  5. Milien entfernen: Was hilft?
  6. Milien selbst entfernen oder ausdrücken?
  7. Wann zur Hautärztin oder zum Hautarzt?
  8. Häufige Fragen
  9. Quellen

Was sind Milien?

Milien (Einzahl: Milie oder Milium) sind kleine, gutartige Zysten direkt unter der Hautoberfläche, gefüllt mit Keratin. Du siehst sie als feste, glatte, kuppelförmige Pünktchen, meist 1–2 mm groß und perlweiß oder weißgelblich. [1, 2] Im Alltag heißen sie auch Grießkörner oder Hautgrieß.

Unter dem Mikroskop ist eine Milie ein winziges Säckchen: außen mehrere Lagen Hautzellen, innen Keratin. [2] Auf dunkler Haut können Milien leicht bläulich wirken. Meist machen sie keine Beschwerden, und Komplikationen für den übrigen Körper wurden nicht beschrieben. [1]

Milien gibt es in jedem Alter, am häufigsten bei Neugeborenen. Sie zeigen sich vor allem im Gesicht, seltener am Oberkörper, an Armen und Beinen oder im Genitalbereich. [1] Bei Erwachsenen ist die häufigste Form eine harmlose Milie, die bevorzugt an Lidern und Wangen auftritt. [3]

Für dich heißt das: Milien selbst sind kein Grund zur Sorge; ob du sie entfernen lässt, entscheidest du.

Was sind Milien: Hautquerschnitt mit kleiner weißer, keratingefüllter Zyste direkt unter der Oberfläche

Milie oder Pickel?

Milien werden oft mit kleinen Pickeln oder weißen Mitessern verwechselt. Eine Milie ist eine abgeschlossene kleine Keratinzyste. [1] Ein weißer Mitesser (geschlossener Komedo) entsteht dagegen in einem verstopften Talgdrüsengang, in dem sich zu viele Hornzellen bilden; er ist eine Form der Akne. [4]

Milien oder Pickel: zwei Hautquerschnitte, Keratinzyste im Vergleich zu verstopfter Pore

Eine ärztliche Übersicht zählt Komedonen-Akne deshalb zu den Hautveränderungen, die man von Milien abgrenzen muss. Am häufigsten verwechselt werden Milien mit vergrößerten Talgdrüsen (Talgdrüsenhyperplasie): weißgelbliche Knötchen, oft in Gruppen an Oberlippe und Nase. Die Diagnose stellt die Hautärztin oder der Hautarzt am Aussehen. [1]

Eine Checkliste zum Selbstbestimmen gibt es in den Studien nicht. Bist du unsicher, frag in der Hautarztpraxis nach. Mehr zu weißen und schwarzen Komedonen findest du im Ratgeber zu Mitessern, zu entzündeten Pickeln im Ratgeber zu Pickeln und Akne.

Wie entstehen Milien? Die Ursachen

Warum Milien bei Erwachsenen ohne erkennbaren Anlass entstehen, ist nicht geklärt; ihre Herkunft wurde nur selten untersucht. [5, 2] Fachleute unterscheiden primäre Milien, die von selbst auftreten, und sekundäre Milien, die nach einer Hautschädigung, bei bestimmten Hautkrankheiten oder unter Medikamenten entstehen. [1]

Primäre Milien gehen vermutlich von den Follikeln feiner Flaumhärchen aus, sekundäre eher von Schweißdrüsengängen. [1, 2] Nach Blasen oder Verletzungen bilden sie sich wahrscheinlich, während diese Strukturen heilen. [2] Die meisten primären Milien sind die Milien von Neugeborenen; einige seltene Formen begleiten angeborene Hautkrankheiten. [1]

Ob Ernährung, Hormone oder Make-up bei Erwachsenen eine Rolle spielen, erklären die ausgewerteten Quellen nicht.

Milien nach Laser, Verletzungen oder Medikamenten

Sekundäre Milien sind nach Laserbehandlungen gut beschrieben. In einer älteren Serie mit 500 Menschen nach CO2-Laser traten Akneschübe, Milien und Hautentzündungen zusammen bei 10–15 % auf; eine eigene Zahl für Milien fehlt. [6] Nach fraktioniertem CO2-Laser waren es 6,9 % von 97 Personen und 5,1 % von 100 Personen. [7, 8] Keine der drei Serien hatte eine Vergleichsgruppe, und die Zahlen hängen von Gerät und Nachsorge ab.

Auch nach Dermabrasion (Abschleifen der Haut), Bestrahlung, Verbrennungen und Hauttransplantationen können Milien entstehen. [1] Selten wurden sie nach einer Vereisung mit flüssigem Stickstoff beschrieben, in einem Einzelfall am Handrücken. [9] Eine kleine Fallserie nennt außerdem Milien nach Verletzungen und nach einer lichtbedingten Hautentzündung. [10]

Bei den Medikamenten nennt eine Übersicht lange aufgetragene Kortisoncremes auf bereits dünner Haut und entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR). [1] Bei zwei Menschen entstanden Milien nach zwei Wochen mit einer sehr starken Kortisonsalbe. [11] Ein 17-Jähriger bekam unter Isotretinoin, einem verordneten Aknemittel zum Einnehmen, etwa 20 Milien; ob das Medikament die Ursache war, beweist ein Einzelfall nicht. [12]

Bei Krankheiten mit Blasen unter der Haut erscheinen Milien meist dort, wo früher Blasen waren. [2] Wichtig für dich: Bemerkst du Milien unter einem Medikament, setze es nicht eigenmächtig ab, sondern sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Daraus folgt auch nicht, dass Retinol in Pflegeprodukten Milien macht; Retinoide zum Auftragen gelten sogar als eine Behandlungsmöglichkeit. [1, 2]

Machen reichhaltige Cremes Milien?

Dass reichhaltige Gesichtscremes, Augencremes oder Sonnenschutz Milien auslösen, hat keine Studie direkt geprüft. Es gibt nur ein Datum aus der Wundpflege nach Laser: Wer in den ersten 24 Stunden eine Salbe auf Vaseline-Basis nutzte, bekam in 11,8 % der Fälle Milien, die Gruppe ohne diese Salbe in 1,5 %. [8]

Das klingt deutlich, sagt aber wenig über deine Tagescreme. Die Gruppen waren nicht zufällig eingeteilt und bekamen auch unterschiedliche Laserbehandlungen; eine echte Kontrollgruppe fehlte. Der Unterschied lässt sich deshalb nicht allein der Vaseline zuschreiben, und frisch gelaserte Haut ist keine gesunde Haut. [8]

Wenn du zu Milien neigst, kannst du ausprobieren, ob dir eine leichtere Pflege besser gefällt. Das ist ein Praxistipp, kein Studienergebnis. Wie du eine passende Creme findest, erklärt der Ratgeber zur Feuchtigkeitscreme.

Milien am Auge und am Augenlid

Milien am Auge sind häufig. Bei Erwachsenen tritt die häufigste Form bevorzugt an Lidern und Wangen auf, also oft direkt auf dem Augenlid oder unter den Augen. Warum gerade die Augenregion so oft betroffen ist, erklären die Studien nicht. Für dich zählt vor allem: Die Haut dort ist empfindlich. [3]

Eine Übersicht nennt für Milien, die bei Erwachsenen ohne Anlass auftreten, neben den Lidern auch Wangen, Stirn und Genitalbereich. [1]

Das Entfernen ist rund ums Auge besonders heikel. Laut einem Fallbericht ist es an Augen und Mund selbst in der Praxis oft schwierig, wenig effizient und schmerzhaft, weil sich die kleinen Zysten schlecht festhalten lassen. [3]

Nicht jedes weiße Pünktchen am Lid ist eine Milie: Rund um die Augen gibt es auch andere Knötchen und Flecken. Wenn du unsicher bist, lass es ansehen. Dunkle Schatten unter den Augen sind übrigens ein eigenes Thema; mehr dazu im Ratgeber zu Augenringen.

Milien bei Babys

Milien bei Babys sind häufig und harmlos. Sie sind oft schon bei der Geburt da, vor allem auf Nase, Stirn, Wangen und Kinn, und verschwinden meist im ersten Lebensmonat ohne Spuren, manchmal erst im zweiten oder dritten Monat. Eine Behandlung ist nicht nötig; es reicht zu wissen, dass sie von selbst gehen. [13, 1]

Wie häufig sie sind, schwankt stark zwischen den Studien [14, 15, 16, 17]:

StudieBabysUntersuchtMilien
USA594erste 48 Stunden8 %
Spanien1.000erste 3 Tage16,6 %
Brasilien2.530erste 72 Stunden17,3 %
Australien (1990)420erste Woche36 %

Die spanische Studie spricht von „Hautzysten“, die australische untersuchte vor allem Babys mit dunklem Haar und olivfarbener Haut. Übersichten nennen bis zu 50 % oder 40–50 %, mehr als die Einzelstudien. [13, 1] Woher die Unterschiede kommen, haben die Studien nicht verglichen.

Bei Frühgeborenen können Milien später auftreten. Ähnliche kleine Zysten am Gaumen und am Zahnfleisch heißen Epstein-Perlen und Bohn-Knötchen. [1] Fachleute bringen Milien bei Babys mit noch unreifen Hautstrukturen in Verbindung. Das gilt auch für Hitzepickel (Miliaria), die aber ein anderes Krankheitsbild sind. [13]

Drücke bei deinem Baby nichts aus und trage keine Cremes oder Öle gegen Milien auf; ein Produkt dafür hat keine Studie getestet. Andere häufige Hautbefunde bei Neugeborenen, etwa vergrößerte Talgdrüsen, wurden in den Studien getrennt gezählt. [14, 16] Bist du unsicher, was du siehst, frag die Kinderärztin oder den Kinderarzt.

Milien entfernen: Was hilft?

Milien entfernen ist keine medizinische Notwendigkeit: Sie sind gutartig, eine Behandlung ist kosmetisch. Wenn sie dich stören, kann die Hautärztin oder der Hautarzt sie mit einem kleinen Eingriff entfernen. Welche Methode am besten wirkt, hat keine Studie verglichen; die Daten stammen aus Fallberichten. [2, 3]

So entfernt die Hautarztpraxis Milien

Am häufigsten wird die Haut über der Milie mit einer feinen Klinge oder Nadel winzig eröffnet. Dann wird der Inhalt mit einem Komedonenquetscher, einer kleinen Kürette (einem Löffelinstrument) oder einer Pinzette herausgedrückt. [1, 3] Außerdem werden Elektrokauter (Verödung mit Strom), Laser, Vereisung und Dermabrasion genannt. [1, 2, 3]

Wie gut das klappt, zeigen nur Einzelberichte. Bei einer 74-Jährigen wurde eine 3 mm große Milie an der Unterlippe nach dem Einritzen mit einer Pinzette ohne Zähnchen im Ganzen entfernt, mit wenig Schmerz und Blutung. [3] Vier Menschen mit besonderen Milienformen wurden in mehreren Sitzungen mit CO2-Laser behandelt; in 12 bis 36 Monaten Nachbeobachtung waren alle deutlich besser, ohne Rückfälle. [10]

Im Isotretinoin-Fall verschwanden die Milien nach einfachem Entfernen per Hand ganz. [12]

Erfolgsquoten, Zahl der Sitzungen oder ein Narbenrisiko lassen sich aus so wenigen Fällen nicht ablesen. Bemerkenswert: Laser und Vereisung können in anderen Situationen selbst Milien auslösen (siehe oben). Welche Methode zu dir passt, klärst du in der Praxis.

Helfen Milien-Cremes, Retinol oder Säuren?

Für viele Milien nennen Übersichten und Fallberichte verordnete Retinoide zum Auftragen, etwa Tretinoin, als Möglichkeit. [1, 2, 3, 9] Eine kontrollierte Studie dazu fanden wir nicht. Ob eine solche Behandlung infrage kommt, entscheidet die Hautarztpraxis.

Für frei verkäufliches Retinol, Fruchtsäuren (AHA), Salicylsäure (BHA), Peelingprodukte oder spezielle Milien-Cremes gibt es keine Studie an Milien. Dass Retinol Milien „auflöst“ oder Säuren sie „wegschmelzen“, ist deshalb nicht belegt. Mehr zum Wirkstoff selbst im Retinol-Ratgeber.

Ob ein chemisches Peeling Milien beeinflusst, in die eine oder andere Richtung, dazu haben wir keine Quelle gefunden; Grundlagen findest du im Ratgeber zum chemischen Peeling. Auch für Hausmittel, etwa gegen Milien am Auge, gibt es keine Studie.

Milien selbst entfernen oder ausdrücken?

Milien selbst zu entfernen, raten wir dir ab. Das ist ein Praxistipp: Wie sicher das Aufstechen oder Ausdrücken zu Hause ist, hat keine Studie untersucht. Die Quellen beschreiben das Entfernen nur als ärztlichen Eingriff mit sterilen Instrumenten, und selbst dort ist es an Augen und Mund schwierig und kann schmerzen. [1, 3]

Auch in der Praxis wird eine Milie nicht einfach ausgedrückt: Erst wird die Haut eröffnet, dann wird der Inhalt herausgeholt. [3] Zu Hause fehlen dafür sterile Werkzeuge, gutes Licht und eine ruhige Hand, vor allem am eigenen Augenlid.

Das lässt du besser:

  • Milien mit einer Nadel aufstechen.
  • Milien mit den Fingernägeln ausdrücken.
  • Nadeln, Klingen oder andere Werkzeuge nahe ans Auge bringen.

Das kannst du tun:

  • Bei Babys abwarten: Dort gehen Milien meist von selbst weg.
  • Stören dich Milien, lass sie in der Hautarztpraxis entfernen.
  • Kommen plötzlich viele dazu, lass das ärztlich abklären.
Milien: was tun und was lassen – abwarten, Hautarzt, nicht aufstechen oder ausdrücken

Wann zur Hautärztin oder zum Hautarzt?

Ein Termin lohnt sich, wenn dich Milien stören, wenn plötzlich viele auftreten, wenn sie unter einem Medikament oder auf einer geröteten Fläche erscheinen oder wenn du nicht sicher bist, ob es überhaupt Milien sind. Diese Liste ist ein Praxishinweis, keine Diagnosehilfe.

Bei Milien en plaque sitzen viele Milien auf einem geröteten Fleck; bei eruptiven Milien kommen innerhalb von Wochen bis Monaten plötzlich sehr viele dazu. Ausgedehnte, bleibende Milien, vor allem mit anderen Auffälligkeiten, können Anlass sein, nach einer angeborenen Hautkrankheit zu suchen. [1]

Bei älteren Kindern fragt die Ärztin oder der Arzt nach Verletzungen oder Hautkrankheiten mit Blasen. [1] Nach solchen Blasen können viele Milien entstehen. [2] Allgemein gilt: Ein neues oder sich veränderndes Knötchen auf der Haut gehört ärztlich angesehen.

Häufige Fragen

Gehen Milien von alleine weg?

Bei Babys ja, bei Erwachsenen nicht unbedingt. Milien von Neugeborenen verschwinden meist im ersten Lebensmonat. [13] Andere Formen können bleiben. [1] In einzelnen Fallberichten bildeten sich Milien innerhalb einiger Monate von selbst zurück. [2, 9] Wie oft und wie schnell das bei Erwachsenen passiert, hat aber keine Studie gemessen.

Hilft Zahnpasta gegen Milien?

Dafür gibt es keine Studie. Der Tipp kursiert im Netz, aber niemand hat untersucht, ob Zahnpasta Milien verändert. Zahnpasta ist für die Zähne gemacht, nicht für die Gesichtshaut, und am Auge solltest du sie nicht verwenden; das ist ein Praxistipp. Wenn Milien dich stören, ist die Hautarztpraxis der bessere Weg.

Was hilft gegen Milien am Auge?

Am Auge ist die Hautarztpraxis die richtige Adresse; eine Creme oder ein Hausmittel, das dort nachweislich hilft, gibt es nicht. Das Entfernen am Lid ist selbst für Fachleute oft schwierig und kann schmerzen; es gehört deshalb nicht in eigene Hände. [3] Vergleiche, welche Methode am Auge am besten wirkt, fehlen. [2]

Kann man Milien vorbeugen?

Gezielt vorbeugen lässt sich nach heutigem Wissen kaum; dazu gibt es keine Studie. Bei Erwachsenen ist die Ursache meist unklar. [5] Wenn du nach einer Laserbehandlung zu Milien neigst, sprich die Nachsorge vorher mit der Praxis ab; die Studien dazu sind klein und unkontrolliert. [8] Dass das Weglassen reichhaltiger Cremes Milien verhindert, ist nicht belegt.

Quellen

  1. Gallardo Avila PP, Mendez MD. Milia. In: StatPearls. StatPearls Publishing; 2023. PubMed
  2. Patsatsi A, Uy CDC, Murrell DF. Multiple milia formation in blistering diseases. Int J Womens Dermatol. 2020;6(3):199-202. PubMed · DOI
  3. Janeczek M, Hoss E, Ochoa S. Forceps for Milia Extraction. Cutis. 2022;109(5):E28-E29. PubMed · DOI
  4. Cunliffe WJ, Holland DB, Jeremy A. Comedone formation: etiology, clinical presentation, and treatment. Clin Dermatol. 2004;22(5):367-374. PubMed · DOI
  5. Berk DR, Bayliss SJ. Milia: a review and classification. J Am Acad Dermatol. 2008;59(6):1050-1063. PubMed · DOI
  6. Nanni CA, Alster TS. Complications of carbon dioxide laser resurfacing. An evaluation of 500 patients. Dermatol Surg. 1998;24(3):315-320. PubMed · DOI
  7. Neaman KC, Baca ME, Piazza RC, VanderWoude DL, Renucci JD. Outcomes of fractional CO2 laser application in aesthetic surgery: a retrospective review. Aesthet Surg J. 2010;30(6):845-852. PubMed · DOI
  8. Duplechain JK, Rubin MG, Kim K. Novel post-treatment care after ablative and fractional CO2 laser resurfacing. J Cosmet Laser Ther. 2014;16(2):77-82. PubMed · DOI
  9. Beutler BD, Cohen PR. Cryotherapy-induced milia en plaque: case report and literature review. Dermatol Online J. 2014;21(2). PubMed
  10. Pozo Jd, Castiñeiras I, Fernández-Jorge B. Variants of milia successfully treated with CO(2) laser vaporization. J Cosmet Laser Ther. 2010;12(4):191-194. PubMed · DOI
  11. Iacobelli D, Hashimoto K, Kato I, Ito M, Suzuki Y. Clobetasol-induced milia. J Am Acad Dermatol. 1989;21(2 Pt 1):215-217. PubMed · DOI
  12. AlQaydi F, AlMarzouqi E. Isotretinoin-Associated Eruptive Milia: A Rare Adverse Effect. Cureus. 2026;18(1):e102725. PubMed · DOI
  13. O’Connor NR, McLaughlin MR, Ham P. Newborn skin: Part I. Common rashes. Am Fam Physician. 2008;77(1):47-52. PubMed
  14. Kanada KN, Merin MR, Munden A, Friedlander SF. A prospective study of cutaneous findings in newborns in the United States: correlation with race, ethnicity, and gestational status using updated classification and nomenclature. J Pediatr. 2012;161(2):240-245. PubMed · DOI
  15. Monteagudo B, Labandeira J, Cabanillas M, Acevedo A, León-Muiños E, Toribio J. Prevalence of milia and palatal and gingival cysts in Spanish newborns. Pediatr Dermatol. 2012;29(3):301-305. PubMed · DOI
  16. Reginatto FP, DeVilla D, Muller FM, et al. Prevalence and characterization of neonatal skin disorders in the first 72h of life. J Pediatr (Rio J). 2017;93(3):238-245. PubMed · DOI
  17. Rivers JK, Frederiksen PC, Dibdin C. A prevalence survey of dermatoses in the Australian neonate. J Am Acad Dermatol. 1990;23(1):77-81. PubMed · DOI
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